Kräuter-Wanderung: 24.6.2007:
Samengarten in Eichstetten


In Eichstetten im Kaiserstuhl gibt es einen Samengarten, wo engagierte Menschen alte Kulturgemüse durch Anbau und Vermehrung vor dem Aussterben bewahren.

Für Besucher gibt es auch einen Schaugarten, in dem klassische Gemüse-Arten nach Pflanzenfamilien geordnet wachsen. Auch zahlreiche Kräuter und Blumen gibt es in diesem Schaugarten zu bewundern.

Vor zwei Jahren war ich schon einmal in diesem Samengarten und dieses Jahr im Frühjahr, aber im Frühling waren die Beete weitgehend leer.

Jetzt wollte ich doch unbedingt mal erfahren, wie sich der Garten seitdem entwickelt hat. Daher bin ich mit einer Freundin nach Eichstetten geradelt.

Wie es das Glück wollte, kamen wir gerade recht zur offiziellen Saisoneröffnung mit Führung und Infoständen.

Solche Tage mit Führung gibt es dort übrigens jeden Monat. Weitere Infos findet man auf der Webseite des Samengartens: Kaiserstuehler-Garten.de

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Auf dem Weg zum Kaiserstuhl fahre ich beim Schwimmbad vorbei, um mich gut zu erfrischen.

Ich finde, man sieht der Reihe von Pappel schon an, dass nicht weit dahinter ein Gewässer ist. Bei diesem Gewässer handelt es sich jedoch nicht um das Schwimmbecken, sondern um den Rhein, den ich gerade überquert habe.

Aber wahrscheinlich stehen die Pappeln sogar deshalb dort, weil das Ufer der kleinen Möhlin noch viel näher ist. An dem roten Geländer kann man erahnen, wo die Brücke über die Möhlin führt.

Auf meinem Weg zum Schwimmbad wächst eine fädige Palmlilie, eine Art Yucca-Palme, die mir jedes Mal ins Auge fällt, wenn ich dort vorbeikomme.

Die meisten anderen dieser Palmlilien stehen in Gärten, hinter den üblichen Gartenzäunen.

Vom frischen Fahrtwind gekühlt, geht es in Windeseile am Kaiserstuhl entlang bis nach Eichstetten.

Dort sausen wir durch den Ort und langestreckt bergauf bis zum Samengarten.

Auf dem Bild sieht man die hinteren Teile des Samengartens und einen Kaiserstuhl-Hügel.

Der Schaugarten des Samengartens lockt mit bunten Blütenfarben abwechslungsreichen Pflanzenarten.

Malerisch eingebettet in die sanften Hänge des Kaiserstuhls liegen die üppigen Beete auf einem ebenen Stück Land.

Voller Freude stellen wir fest, dass wenig später eine Führung durch den Garten stattfindet. Vorher stromern wir noch eine Weile auf eigene Faust durch das Gelände.

Gleich am Eingang entdecke ich ein Herzgespann.

Die flauschigen rosa Blüten sehen richtig niedlich aus.

Beeindruckend dicke Zwiebeln stehen in einem der Beete.

So eine Zwiebel reicht ja für die ganze Familie.

Erst später erfahre ich, dass das Stöckchen neben der Zwiebel bedeutet, dass diese Zwiebel für die Weiterzucht ausgewählt wurde.

Wundert mich überhaupt nicht, denn auch ich habe diese Zwiebel ja als ganz besonders ausgewählt, wenn auch nur für ein Foto.

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In einem anderen Beet stehen Winter-Heckenzwiebeln.

Auf die war ich schon länger neugierig, denn es soll auch Winterheckenzwiebeln mit Brutzwiebel geben, so ähnlich wie bei den Etagenzwiebeln.

Diese Winter-Heckenzwiebeln haben aber ganz normale Blüten.

Ein Blumenbeet wird umrandet von kleinen violetten Männertreu-Pflanzen.

Ähnlich wie die wilden Vertreter der Lobelien enthält auch diese Gartenform einige heilwirksame Substanzen und kann daher gegen Husten und Asthma angewendet werden.

Normalerweise ist man mit anderen Hustenpflanzen wohl besser bedient, aber wenn man gerade gar nichts anderes zur Verfügung hat, ist es gut zu wissen, dass auch die Zierde des Blumenbeetes gewisse Heilwirkungen hat.

 

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