Kräuter-Radtour: 7.7.2007: Zum Nimberg


Nimberg Obwohl der Sommer so verregnet ist, finde ich doch immer wieder Tage mit Sonnenschein.

Dieses Mal geht die Fahrt zum Nimberg, das ist ein kleiner Berg neben dem Kaiserstuhl.

In dieser Gegend ist nicht viel los und gerade das ist verlockend, denn in solch abgelegenen Ecken wird die Natur oft in Ruhe gelassen, ganz ohne viel Tamtam.

Auch ich war noch nie in der Gegend rund um den Nimberg, ja, ich wusste nicht einmal, dass es ihn überhaupt gibt, obwohl ich schon unzählige von Malen meine Landkarten studiert habe, wo er eigentlich deutlich zu erkennen ist. Eine Freundin kennt sich jedoch gut aus in dieser Gegend und führt mich zu den Plätzen mit den vielfältigsten Pflanzen.

Zu den Seiten 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 Weiter > >

Zuerst fahren wir in die Nähe des Kaiserstuhls, wie so oft.

Seine Berge sind wie eine Landmarke, an der man sich orientieren kann.

Über den Weg robbt eine dicke, grüne Raupe.

So eine riesige Raupe habe ich noch nie gesehen.

Wie ich erfahre, handelt es sich um die Raupe eines Weinschwärmers.

In einem Waldstück entdecke ich lauter Aronstab-Beeren, die allmählich heranreifen.

Wie auch die Blüten des Aronstabs sehen seine Beeren richtig mystisch aus.

Wir kommen an einem Bach vorbei, dessen Oberfläche stark überwuchert ist.

Das Wasser ist zu weit weg, um genau erkennen zu können, was für Pflanzen dort so üppig gedeihen, aber ich vermute, es sind Wasserlinsen.

In dem Bach lebt eine Teichhuhnfamilie mit zahlreichen winzigen Küken. Die Küken sind noch so klein und leicht, dass sie auf den Wasserlinsen laufen können.

Mitten im Wasser wachsen auch Pflanzen, die wie Minzen aussehen.

Welche Minzenart es ist, kann ich leider nicht erkennen und der Zoom meiner Kamera reicht auch nicht aus, um sie nahe genug heran zu zoomen.

Auf unserem Weg sehe ich auch immer wieder Mädesüss.

Das ist hier wohl so verbreitet, weil die Gegend volelr kleiner Bäche und Tümpel ist.

Viele Wiesen und Wegränder wirken auch wie Feuchtwiesen.

Plötzlich sehen wir ganz viele Störche, die auf einem gemähten Feld im Stroh rumstochern.

Es sind mindestens acht Störche, auch wenn man auf dem Bild nur vier davon sehen kann.

Soviele Störche auf einmal habe ich noch nie gesehen.

Es scheint ihnen auf dem Feld zu gefallen. Was für Leckereien sie dort wohl finden mögen?

Bald erreichen wir die Dreisam, die wir ein gutes Stück weit auf ihrem Damm begleiten.

Hier ist kaum jemand unterwegs, dafür gibt es umso mehr Pflanzen zu sehen.

Auch Insekten und Vögel scheinen sich hier in der Gegend sehr wohl zu fühlen, denn überall zirpt und zwitschert es.

Mitten auf dem Weg wächst Hasenklee.

Seine Blüten sehen ganz flauschig aus, fast wie eine Hasenpfote.

Diese flauschigen Blüten haben der dem Hasenklee wohl auch ihren Namen gegeben.

Hier wachsen auch zwei Fingerkraut-Arten, die sich erst auf den zweiten Blick voneinander unterscheiden.

Dieses hier halte ich für das kriechende Fingerkraut.

Seine Blätter sehen aus wie die Finger einer Hand und sie sind auch ähnlich angeordnet.

Die leicht gezackte, aber ansonsten ovale Form der Einzelblätter erinnert an die des Gänsefingerkrautes, aber bei dem wachsen ja immer gleich richtig viele Blättchen an einem Fiederblatt, was hier nicht der Fall ist.

Dieses Fingerkraut halte ich für das Frühlings-Fingerkraut.

Es reckt sich ein klein wenig höher als das kriechende Fingerkraut und hat schmalere Blätter.

Die Blätter sehen richtig gezackt aus.

 

Zu den Seiten 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 Weiter > >


Home Up



Impressum - Datenschutzerklärung