Kräuter-Wanderung: 14.8.2007:
Auf dem Naturlehrpfad zum Feldberg


Feldberg-Hang Am nördlichen Hang des Feldbergs gibt es einen Naturlehrpfad, der bis zum Gipfel und zu vielen malerischen Plätzen führt.

Letztes Jahr war ich auf einen Teil dieses Lehrpfades schon einmal unterwegs, aber da das am Ende einer langen Tour war, konnte ich die vielen Eindrücke kaum vollständig wahrnehmen und geniessen. Daher hatte ich beschlossen, dieses Jahr den ganzen Naturlehrpfad zu begehen.

Jetzt war es endlich soweit, fast genau ein Jahr später. Dabei wollte ich eigentlich schon viel früher im Jahr die Feldberg-Pflanzen besuchen, aber das ist dann vielleicht ein Vorhaben für nächstes Jahr.

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Früh am Morgen fahre ich zuerst mit dem Zug nach Hinterzarten und dann mit dem Wanderbus nach Rinken zum Jägerheim.

Von hier aus kann man sehr gut in der Feldberg-Region wandern.

Hier ganz in der Nähe startet auch der Naturlehrpfad.

Gleich an der Bushaltestelle begrüsst mich eine grosse Wald-Engelwurz.

Ich probiere einen der unreifen Samen: Er schmeckt würzig-frisch, aber auch ein wenig merkwürdig.

Wenn die Samen reif sind, werde ich es wohl noch mal probieren, vielleicht schmecken sie dann nicht mehr so merkwürdig.

Ein paar Lupinen recken sich auch in die Höhe wie schöne Kerzen.

Die meisten sind aber schon verblüht.

Ganz in der Nähe blüht auch ein Wald-Storchschnabel.

Seinen schönen Blüten sieht man die Verwandtschaft zu den Geranien durchaus an.

Nur ein kleines Stück weiter steht eine ganze Gruppe mit prächtigen schmalblättrigen Weidenröschen.

Im Hintergrund sieht man den Baldenweger Buck, das ist einer der drei Gipfel des Feldbergs.

Im Gegensatz zum Seebuck und dem eigentlich Feldberg-Gipfel ist der Baldenweger Buck ziemlich unbekannt. Vielleicht ist das so, weil er sich mehr im Hintergrund hält und abseits der Touristen-Rennstrecken liegt.

Auf dem Naturlehrpfad werde ich über den Baldenweger Buck später wieder zurück zum Ausgangspunkt kommen.

Die Weidenröschen sehr so prachtvoll aus, dass ich gleich mehrere Bilder von ihnen machen muss.

Wie schön ihr Dunkelrosa vor dem grünen Wald leuchtet.

Das Johanniskraut blüht teilweise noch, aber die lustigen Fruchtstände scheinen mir heute viel interessanter.

Direkt hier bei der Bushaltestelle gibt es schon so viele Pflanzen, dass ich stundenlang fotografieren könnte, ohne einen Meter weiter zu kommen.

In der Hoffnung, dass es woanders auch noch schöne Pflanzen gibt, mache ich mich aber auf den Weg, denn es liegen noch viele Kilometer vor mir.

Doch schon wenige Meter weiter sehe ich massenhaft Augentrost neben einem Wegrand-Minibächlein wachsen.

Hier ist alles voll mit Augentrost.

Überall blitzen die kleinen, weissen Blüten aus dem Gras.

An einem Hang grasen lauter Pferde.
Am Wegrand gegenüber entdecke ich weiss blühenden Hohlzahn.

Ob es sich dabei um den Saat-Hohlzahn handelt?

Bei den verschiedenen Holhlzahn-Arten blicke ich noch nicht so ganz durch.

Rot blühender Hohlzahn steht auch ganz in der Nähe.

Bei diesem Hohlzahn handelt es sich wahrscheinlich um einen stechenden Hohlzahn.

Bisher war das alles nur ein kleines Stück Weg bis zum Rinkensattel.

Der Rinkensattel ist eine Art Pass ganz in der Nähe des Jägerheims.

Hier beginnt unter anderem der Naturlehrpfad.

Anders als bei meiner letzten Wanderung von Rinken zum Feldberg, darf ich hier gleich auf einem schmalen Pfad in den bergwald steigen.

Es ist wie ein Sprung in den Zauberwald.

 

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