Kräuter-Wanderung: 12.11.2007: Herbstblüte am Vulkanfelsen


Kaiserstuhl-Blick Inzwischen hat vielerorts schon der Winter Einzug gehalten und auch hier im Oberrheintal hatten wir schon ziemlich kalte Tage.

Aber heute war es mal wieder weitgehend sonnig und es zog mich an die frische Luft.

Gerne wollte ich sehen, wie es den Pflanzen geht und ob es noch Blüten gibt, die dem Herbstwetter standhalten.

Dazu bin ich extra an einen der wärmsten Plätze Deutschlands geradelt, zum Winklerberg an der Südspitze des Kaiserstuhls.

Hier gibt es einen neu angelegten Vulkanfelsgarten-Pfad, wo man direkt an uralten Lavaströmen durch die Weinberge wandern kann. Keine Frage, dass sich hier auch die Pflanzen sehr wohlfühlen.

Zu den Seiten 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 Weiter > >

Die Sonne beleuchtet gerade wunderschön den Kaiserstuhl als ich mich ihm nähere.

Das macht eine Wanderung auf seinen Hänge umso verlockender.

Natürlich ist mir klar, dass Sonne und Schatten sich abwechseln werden, denn der Himmel ist voller Schäfchenwolken, unter denen es teilweise ziemlich grau aussieht.

Aber wenigstens kann man ab und zu auch die Sonne sehen, was in den letzten Tagen kaum möglich gewesen ist.

Am Fuss der Weinberge beginnt der Vulkanfelsgarten-Pfad.

Hier parke ich mein Fahrrad und gehe zu Fuss weiter.

Gleich zu Beginn blinzelt mich schon der Ehrenpreis mit seinen blitzeblauen Äuglein an.

Das nehme ich als gutes Zeichen für die Blütenfülle auf dieser Wanderung.

An den Weinreben hängen noch einige Spätburgunder Trauben.

Die waren zur Zeit der Weinlese wohl noch nicht reif, weil sie unter dem Weinlaub versteckt waren.

Die offiziellen Trauben für die Hauptlese hängen hierzulande immer im unteren Bereich der Weinreben, dort wo keine Blätter dem Sonnenlicht im Weg hängen.

An einer Mauer wächst der rundblättrige Storchschnabel und bei näherem Hinsehen entdecke ich sogar noch zwei kleine Blüten.
Die Wolfsmilch sieht auch sehr hübsch aus.

Wolfmilche machen auf mich immer den Eindruck als kämen sie nicht von dieser Welt.

Die Mauer am Fusse der Weinberge wird auch Mauereidechsen-Mauer genannt.

Doch wie ich es schon erwartet habe, ist von Eidechsen nichts mehr zu sehen und zu hören.

Noch im September hat es hier überall geraschelt und die ganze sonnenwarme Mauer war voller Eidechsen.

Inzwischen ist es ihnen bestimmt schon viel zu kalt, denke ich mir.

Die Weinreben, die entlang der Mauer wachsen, tragen noch ihre Blätter.

Sie sind zwar schon ein wenig gelblich, sehen aber insgesamt noch richtig gut aus.

Auf einem der Blätter entdecke ich sogar ein Insekt, das auf den ersten Blick wie eine gelb-schwarz gestreifte Wespe aussieht, bei näherem Hinschauen aber eher eine Fliege zu sein scheint.
 

Zu den Seiten 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 Weiter > >


Home Up



Impressum - Datenschutzerklärung