Kräuter-Wanderung: 23.5.2008:
Durch die Ravennaschlucht

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An den Felsen über einem winzigen Bächlein am Weg entdecke ich sehr hübsche weisse Blumen mit roten Staubgefässen.

Es ist das bittere Schaumkraut, dessen Blätter man wie Brunnenkresse im Salat essen kann.

Da es viel Vitamin C enthält wurde es früher gegen Skorbut eingesetzt.

Am Wegrand steht eine dunkelbraune Holzhütte mit lauter drolligen Verzierungen, die an den Wänden hängen.

Die meisten dieser Verzierungen sehen aus wie Baumpilze, bei anderen handelt es sich um Vogelhäuschen.

Der Bach begleitet mich auf meinem Weg ins Höllental und plätschert fröhlich über kleine Felsen.

Auf einer kleinen Halbinsel wachsen rot blühende Pflanzen. Ob es wohl rote Lichtnelken sind? Sie sind zu weit weg, um sie genau zu erkennen.

Viel näher komme ich jedoch dem violetten Wiesen-Storchschnabel.

Seine grossen Blüten sind eine echte Zierde.

Nach einer Weile komme ich zur Kingenhof-Säge.

Das ist eine alte Holzsäge, eine sogenannte Klopfsäge, die die Wasserkraft nutzte, um Bretter aus dicken Holzstämmen zu sägen.

Beim Gang um das Sägewerk herum fallen mir die riesigen Pestwurz-Blätter auf, die das Bachufer säumen.

Die Blüten sind längst verblüht und haben sich zu grossen Pusteblumen-Kerzen entwickelt.

Auf der Hinterseite des Mühlengebäudes kann man das Mühlrad sehen.

An Sonntagen wird die Mühle sogar in Betrieb genommen, habe ich gehört.

Dann dürfte Wasser durch die Holzrinne fliessen und das Mühlrad in Bewegung setzen.

Das Gebäude des Sägewerks ist nach vorne hin offen und man kann Holz in verschiedenen Verarbeitungsstufen sehen.

Hier sieht man einen teilweise durchgesägten Stamm und das aufrecht stehende Sägeblatt, das mitten im Stamm steckt.

Etwas weiter talwärts steht eine Gruppe Einbeeren.

Sie stehen gerade in schönster Blüte.

Zwischen den üblichen vierblättrigen Einbeeren-Pflanzen entdecke ich auch einige mit fünf Blättern, was eher selten ist.

An einem bewaldeten Wegabschnitt wächst wunderschönes Moos.

Doch leider ist dieses Moos nur sehr schwer zu fotografieren.

Bei sovielen filigranen Blättern kann sich die Kamera kaum entscheiden, was sie scharf stellen sollen.

 

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