Kräuter-Wanderung: 23.5.2008:
Durch die Ravennaschlucht

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Auf den Wiesen blüht reichlich das rosa-weisse Wiesen-Schaumkraut.
Am Rand eines Naturschutzgebietes entdecke ich leuchtend gelebe Sumpfdotterblumen.

Um näher an die Blüten heranzukommen, damit ich sie gut fotografieren kann, muss ich mich ein kleines Stück in sumpfiges Terrain vor wagen.

Bei jedem Schritt muss ich aufpassen, dass ich nicht einsinke oder nasse Füsse bekomme.

Weil mir die Wanderung so gut gefällt und der Weg schneller ging als erwartet, mache ich noch einen Abstecher zum Hinterzartener Moor.

Dort komme ich als erstes zu der Kneippanlage, die ich schon von früher kenne.

Jetzt sorge ich freiwillig dafür, dass ich nasse Füsse bekomme, natürlich ohne Schuhe und Socken.

Mit erfrischten Füssen und belebtem Körper geht es anschliessend weiter.

Auf der Wiese zwischen Moor und Bundesstrasse wächst ganz viel Bärwurz.

Die Blüten sind hier noch jung und zart, teilweise sind sie sogar noch geschlossen.

Schliesslich komme ich zu einer Wiese voller Orchideen.

All die winzigen violetten Punkte auf der Wiese sind Knabenkräuter.

Da die Wiese sumpfig ist, sind die schönen Blumen weitgehend vor Orchideenliebhabern geschützt.

Eines der Knabenkräuter wächst dicht am Wegrand, weshalb ich es von Nahem fotografieren kann.
Dann komme ich zum eigentlichen Moor mit dem Holzsteg für Wanderer.
Der Blick über das bizarre Moor ist immer wieder faszinierend.

Kein Wunder, dass es so viele Gruselgeschichten über das Moor gibt. Allein schon die vielen abgestorbenen Nadelbäume sehen ein wenig unheimlich aus.

Als Abschiedsgruss von dieser herrlichen Wanderung entdecke ich den Fieberklee, der neben dem Holzsteg mitten im Moor gedeiht.

Die Blüten sind noch jung, was man an den vielen roten Knospen oberhalb der Blüten erkennen kann.

Voller Natureindrücke mache ich mich anschliessend auf den Heimweg.

 

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