Kräuter-Wanderung: 9.6.2008:
Himmelreich und darüber hinaus

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Der Klappertopf wächst reichlich auf der Wiese.

Ein drolliger Name für eine interessant aussehende Pflanze, finde ich.

Und dann sehe ich die erste frei lebende Orchidee.

Es ist eine Waldhyazinthe.

Sie wirkt eigentlich ziemlich unauffällig inmitten all der bunten Wiesenblumen.

Das Knabenkraut ist etwas auffälliger, weil seine Blüten kräftiger gefärbt sind und dichter beieinander stehen.
Die ganze Wiese ist über und über voll mit Bärwurz.

So früh im Jahr sehen die weissen Blüten noch richtig frisch aus.

Die Wolken ballen sich an einigen Stellen schon zu einer dicken Schicht zusammen, woanders gleiten sie locker durch den Himmel.

Ein paar Mal hat es schon ein paar Tropfen geregnet, aber dann gleich wieder aufgehört.

Ich hoffe, dass ich trocken bleibe.

Bald komme ich wieder in einen Wald.

Hier stehen ganz bizarre, mossbewachsene Bäume mit krummen Ästen, die aussehen, als wären sie in Bewegung.

Nachts und bei Nebel ist es hier bestimmt etwas unheimlich.

Ein Stückchen weiter steht eine ganze Gruppe von dünnen Bäumen, die total verkrüppelt sind.

Solche drolligen Bäume habe ich noch nie gesehen - schon gar nicht so viele auf einmal.

Als ich aus dem Wald trete, sehe ich den Gipfel des Hinterwaldkopfes vor mir.

Noch ein kleines Stückchen bergauf und dann habe ich den Höhepunkt der Wanderung erreicht.

Beim Aufstieg sehe ich knospende Arnikas.

Leider entdecke ich weit und breit keine, die schon aufgeblüht ist.

Mit den Arnikas habe ich irgendwie Pech, entweder komme ich zu früh oder zu spät im Jahr.

Da muss ich wohl demnächst noch mal an eine Arnika-Stelle wandern, damit ich sie endlich mal in voller Blüte erwische.

Schliesslich ist die Arnika ja eine besonders wichtige Heilpflanze.

 

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