Kräuter-Wanderung: 9.6.2008:
Himmelreich und darüber hinaus

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Das Habichtkraut blüht hingegen schon überall auf der Wiese in grosser Zahl.

Ich muss gestehen, dass ich mir gar nicht so sicher bin, ob es wirklich ein Habichtkraut ist.

Vielleicht ist es auch der Schweizer Löwenzahn.

Mit vielen der gelben Korbblütler stehe ich etwas auf Kriegsfuss, was die Bestimmung angeht.

Schliesslich erreiche ich den Gipfel des Hinterwaldkopfes.

Der Berg ist mit 1198 Metern Höhe gerade ein wenig niedriger als 1200 Meter.

Da der Gipfel kahl ist und mitten zwischen einigen der höchsten Schwarzwaldgipfeln steht, hat man von hier aus einen herrlichen Rundum-Blick auf viele wichtige Schwarzwaldberge, beispielsweise den Feldberg und den Kandel.

Auf dem Gipfel ist ein Steinmonument gebaut, das irgendwelchen Kriegsopfern gewidmet ist. Es wirkt etwas martialisch, aber das soll mich nicht von der schönen Aussicht ablenken.

Hier sieht man zum Feldberg-Gipel mit seinen Türmen.

In einigen Mulden liegt sogar noch Schnee.

In Echt ist er natürlich nicht so nah. Ich habe ihn mit meiner Kamera zehnfach rangezoomt.

Auf einem Felsen entspannt sich ein schöner Schmetterling.

Für ein paar Augenblicke hält er ganz still, sodass es mir gelingt, ihn zu fotografieren.

Kurz danach flattert er davon.

Auf dem Weg bergab sehe ich eine Wasserstelle, die bestimmt für Kühe gedacht ist.

Kühe sind jedoch keine vor Ort, anders als ich, denn ich fülle durstig meine Wasserflaschen auf.

Kurz darauf sehe ich die Hinterwaldkopf-Hütte.

Zuerst bin ich unsicher, welche der beiden Häuser diese Hütte ist. Beide sehen nicht so aus als würden sie Gäste empfangen.

Erst als ich auf der Höhe der Hütten ankomme, wird klar, dass das rechte der beiden Häuser wohl das Gasthaus ist.

An der Weggabelung hängt eine Speisekarte.

Am Wegrand wächst ganz viel kriechender Günsel.

Er zaubert schöne violette Farbtupfer in das Grün.

Allmählich fängt es an zu regnen und wird bald so stark, dass ich meine Regenjacke anziehen muss. Durch den strömenden Regen stapfe ich weiter und hoffe, dass es bald wieder aufhört.

Der Regen ist ausdauernd und begleitet mich geraume Zeit.

Doch als ich endlich im Dorf Alpersbach ankomme und diese Kühe sehe, habe ich das Schlimmste schon hinter mir.

Es nieselt zwar noch eine ganze Weile aber das finde ich nicht so schlimm wie prasselnden Regen.

Auf dem Weg in Richtung Hinterzarten gibt es immer wieder idyllische Ecken mit geschwungenen Wiesen und schwarzwaldtypischen Häusern.
 

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