Kräuter-Wanderung: 16.6.2008:
Reise in die Alpen

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Und dann seh ich doch noch eine neue, bisher unbekannte Pflanze.

Sie steht mitten im Gras und ist eigentlich eher unscheinbar.

Es handelt sich um ein Drüsiges Berufkraut und ist somit verwandt mit dem kanadischen Berufkraut, das bei uns in Hülle und Fülle wächst.

Vom der Ferienwohnung aus hat man einen herrlichen Blick über das Goms-Tal.

In der Mitte fliesst die Rhone rasend schnell mit Stromschnellen. Sie hat sich eine tiefe Schlucht in das Tal gegraben, die man auf diesem Bild nur erahnen kann.

Im Hintergrund sieht man den Ansatz etwas höherer Berge, die aber in den Wolken verschwinden.

Ob sich die Wolken wohl noch mal lichten, sodass ich die Berge sehen kann?

Etwas später ist ein kleiner Spaziergang in das Örtchen Ernen dran.

Auf dem Weg leuchten mir rote Blüten entgegen.

Sie sehen aus wie das orangerote Habichtskraut, aber deutlich röter.

Ob es wohl eine intensiv gefärbte Variante des orangenen Habichtskrautes ist, oder etwa eine extra Pflanzenart?

In und neben den Gärten blühen zahlreiche wunderschöne Akeleien.

Hier eine Akelei in kräftigem Rosa.

Eine andere Akelei fällt durch ihre Zweifarbigkeit und ihre besonders grosse Form auf.

Das sind aber bei weitem nicht die beiden einzelnen Akeleien, die ich unterwegs sehe. Es gibt sie hier in blau, gelb, rot und mehrfarbig.

Schon bald ist Ernen erreicht.

Die schlichte Kirche sieht sehr malerisch vor der Bergkulisse aus.

Unterwegs bietet ein Holzschnitzer bizarre Holzfiguren an.

Sie sind aus krummem Wurzelholz geschnitzt.

Bei einigen dieser Figuren sind nur Augen aus dem Holz herausgearbeitet, andere, wie dieser, freuen sich sogar über ein Pfeife.

Solch drollige Lagerhäuser sind ganz typisch für diese Gegend.

Sie stehen nicht nur auf Stelzen, sondern auch auf Steinscheiben.

Diese Steinscheiben verhindern, dass Mäuse in den Speicher gelangen können, denn Mäuse können nicht kopfunter klettern.

Mit dieser simplen Methode schützten sich die armen Bauern früher vor plündernden Mäusen und konnten das kostbare Getreide selber für ihre Familien nutzen.

Vor einem Laden blühen bunte Stiefmütterchen in einem Pflanzkübel.

Ob das reine Zierpflanzen sind, oder ob es diese Art so auch in der Natur gibt, weiss ich leider nicht.

Diese Stiefmütterchen sind jedenfalls deutlich kleiner als die typischen Garten-Stiefmütterchen im Flachland.

 

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