Kräuter-Wanderung: 16.6.2008:
Reise in die Alpen

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Die Sommerwurz ist zwar nicht alpin, aber sie wirkt immer wieder exotisch und wie aus einer anderen Welt.

Sie hat sich noch nicht entfaltet, sondern steht als Knospe da.

Dieses gelbe Kreuzblütengewächs nennt sich (wahrscheinlich) Schweizer Schöterich.
Zwischen den Steinen sehe ich Spinnweben-Hauswurz.

Die Fasern, die das Grün überziehen, sehen aus wie Spinnweben, sind aber Bestandteil der Pflanze.

Auf den ersten Blick sieht der weisse Klee aus wie im Flachland.

Doch wenn man genauer hinschaut, sieht man, dass er irgendwie ganz anders ist.

Er hat oben eine Spitze, die wohl noch nicht aufgeblühte Knospen enthält.

Diese Kleeart nennt sich passenderweise "Berg-Klee".

Ganz in der Nähe entdecke ich eine Orchidee.

Aus meinem Bestimmungsbuch erfahre ich, dass es sich wahrscheinlich um eine Mücken-Händelwurz handelt.

Offenbar habe ich Glück mit dem entdecken von Orchideen.

Auf einem Felsen wächst Stengelloses Leimkraut.

Es bildet ein sehr hübsches Polster auf dem kargen Felsen.

Ein kleines Habichtskraut schlängelt sich ans Licht und ist kurz davor, seine gelbe Blüte voll zu öffnen.

Wahrscheinlich ist es ihm zu regnerisch für das volle Aufblühen.

An den Felsen geschmiegt sehe ich blau-violette Blumen, deren Blüten mich stark an Wegarte erinnern.

Die Wuchsform und die Blätter sind jedoch ganz anders als bei der Wegwarte.

Nach längerer Suche im Bestimmungsbuch stelle ich fest, dass es sich um einen Blauen Lattich handelt.

Der Blaue Lattich ist eng verwandt mit dem Kopfsalat, was man ihm aber nicht gerade ansieht.

Zurück im Dorf Ernen entdecke ich in einem Vorgarten diese prächtige Türkenbund-Lilie.

Da ich mir nicht sicher bin, ob ich diese Pflanze auch noch in freier Wildbahn finde, fotografiere ich sie lieber gleich vor Ort.

Theoretisch könnte diese Lilie hier in der Gegend auch wild vorkommen.

Mit diesem ersten Wandertag bin ich recht zufrieden.

Obwohl die Natur in der durchwanderten Höhe dem heimischen Schwarzwald sehr ähnlich ist, habe ich doch ein paar Pflanzen entdeckt, die ich zuhause nicht finde.

Am nächsten Tag geht es weiter mit der Erkundung der Alpen.

 

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