Kräuter-Wanderung: 6.8.2008:
Auf dem Felsenweg zum Feldsee

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Hin und wieder sehe ich auch einen blühenden Alpen-Milchlattich.

Die meisten Exemplare sind jedoch schon verblüht.

Auch bei dieser Pflanze ist nur noch eine der Blüten richtig schön.

Den eisenhutblättrigen Hahnenfuss sehe ich auch mal wieder.

Hier am Feldberg treffe ich ihn fast immer an und in den Alpen habe ich ihn auch oft gesehen.

Dabei gilt er als echte Rarität.

Ein Stück über mir am Hang steht ein prachtvoller blauer Eisenhut.

Jetzt freue ich mich mal wieder über meinen leistungsfähigen Zoom.

Wie schön das Licht durch die Blüten scheint.

Schon bald trete ich aus dem Wald heraus und erreiche die Wiese des Feldbergmassivs.

Unter mir liegt der ganze Touristenrummel mit seinen Parkplätzen, Restaurants und dergleichen.

Nach oben geht der Blick zum Seebuck mit seiner Seilbahn.

Diesmal steige ich nicht auf den Seebuck hinauf.

Stattdessen gehe ich am Touristenzentrum vorbei und wende mich gleich wieder in Richtung Wald.

Jetzt geht es in steilen Serpentinen hinunter zum Feldsee.

Ich bewundere die teilweise schon älteren Mütterchen in ihren Sandalen und Pumps, die sich an diesen Abstieg wagen. Andererseits finde ich es auch ziemlich leichtsinnig, denn der Weg ist steil und holprig genug, um sich gewaltig die Knöchel zu verstauchen.

Bald erreiche ich den dunkelbraunen Feldsee, der schroffen Felsen umgeben ist.

Oberhalb dieser Felsen bin ich noch vor kurzer Zeit entlanggewandert.

Diesmal nehme ich mir die Zeit, um den Feldsee einmal zu umrunden.

Im hintersten Teil hat der Feldsee eine hoch bewachsene Wiese.

Früher war das hier eine Liegewiese, aber inzwischen darf man hier aus Naturschutzgründen weder baden noch auf der Wiese liegen.

Die Wiesenpflanzen freuen sich darüber, denn sie spriessen eifrig.

Im Bachbett eines kleinen Wasserlaufes wächst eine Tanne.

Weil sie so einzeln steht, ist sie sehr schön geformt.

Hier sieht man den Feldsee von der Felsenseite aus.

Man kann sehen, dass die Talseite viel offener ist.

Nur eine kleine Moräne, die noch vom alten Gletscher stammt, staut das Wasser der Feldsees aus, sodass sich ein See gebildet hat.

Auf dem Bild kann man auch einen der Zuflüsse des Feldsees sehen.

Aus den Felsen strömt ständig Wasser in Richtung Feldsee.

Am Ufer des Sees entdecke ich eine Sumpf-Schafgarbe.

Ihre Blüten sind erheblich grösser als die der normalen Schafgarbe, sehen aber ansonsten ziemlich ähnlich aus.

Anstelle von fein gefiederten Blättern, hat die Sumpf-Schafgarbe spitze, lanzettliche Blätter.

 

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