Kräuter-Wanderung: 13.8.2008:
Vom Alfeld-See zum Ballon d'Alsace

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Weiter geht es steil nach oben, denn ich will den Wasserfall oben überqueren und dann entlang der Bergflanke zum Ballon d'Alsace zu wandern.

Mitten im Wald komme ich an einer riesigen, ausladenden Eiche vorbei.

Ich bin richtig beeindruckt, so gross ist dieser Baum und das auch noch mitten im Wald.

Unter einem Stein am Weg wächst ein braunstieliger Streifenfarn.

Diese Farnart sehe ich nur sehr selten.

Wald-Wachtelweizen wächst an einer Stelle in grosser Zahl.

An anderen Stellen sehe ich ihn kaum.

Die Goldrute darf im spätsommerlichen Wald natürlich nicht fehlen.

Sie bewacht wie üblich aufrecht den Wegrand.

An einer lichten Ausguck-Stelle wächst ein gelb blühender Ginster.

Was für eine Ginsterart es genau ist, konnte ich bisher leider nicht herausfinden.

Hier blüht auch das Felsen-Leimkraut, eine Nelkenart mit winzigen Blüten.
Vom Ausguck aus habe ich einen herrlichen Blick auf den See.

Man kann deutlich die lange, gebogene Staumauer erkennen.

Jetzt sehe ich auch, wie weit ich schon nach oben gestiegen bin.

Bald komme ich zu einfachen Brücke aus Holzstämmen.

Sie führt über den Bach, der sich nur wenige Meter weiter unten zum Wasserfall entwickelt.

Ich habe also die Krone des Wasserfalls erreicht und kann ihn jetzt bequem überschreiten.

Kurz hinter der Brücke sehe ich ein kleines Blockhaus.

Von solchen Hütten hatte ich schon gehört.

Sie werden Abri genannt und dienen als einfache Übernachtungsmöglichkeit für Wanderer.

Diese Hütte hat eine überdachte Sitzgelegenheit auf einer Art Veranda.

Neben der Hütte ist eine Grillstelle und zu ihren Füssen eine Lagerfeuerstelle mit Bänken.

Im Innern der Hütte sehe ich auch wieder Bänke und zwei Holztische.

Es wirkt alles ziemlich derb, aber wenn man bereit ist, auf Komfort zu verzichten, kann man hier bestimmt gut übernachten und einen sehr romantischen Abend verbringen.

Dass man die Hütte so sauber verlässt, wie man sie vorgefunden hat, versteht sich natürlich von selbst.

Von der Hütten-Veranda aus hat man einen wunderbaren Blick über das Tal der Doller, zu dem auch der Alfeld-See gehört.

In der Bildmitte sieht man den Sewen-See, der deutlich kleiner ist als der Lac d'Alfeld.

Dass die Gegend hier sehr feucht ist, kann ich deutlich daran erkennen, dass der Wanderweg an vielen Stellen einem kleinen Bach gleicht.

Ich bin sehr froh, dass ich dicksohlige Wanderstiefel anhabe, denn sonst hätte ich längst nasse Füsse.

An vielen Stellen muss ich mir auch jeden Schritt gründlich überlegen, weil es durch das Wasser ziemlich rutschig ist.

 

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