Kräuter-Wanderung: 20.9.2008:
Vom Liliental zum Totenkopf-Gipfel

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An einer Böschung wachsen mehrere Weissdornbüsche, üppig bewachsen mit dunkelroten Früchten.

Wie kleine Äpfel sehen die Weissdornfrüchte aus, wenn man ihnen näher kommt.

Im Gebüsch erspähe ich auch die leuchtend roten Beeren der Schmerwurz.

Doch der Versuchung, diese appetitlichen Beeren zu naschen, sollte man unbedingt widerstehen.

Denn die Schmerzwurz ist giftig und die Beeren brennen stark im Mund.

Auf einer Lichtung steht ein eigentümlicher Riesenvogel.

Bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass es ein geschnitzter Vogel ist.

Dieser majestätische gefiederte Geselle hält fleissig Wacht auf seiner Lichtung.

Die Waldrebe ist inzwischen auch in ihrer Samenphase angekommen.

Obwohl auch ihre Samenstände an Pusteblumen erinnern, hat die Waldrebe nichts mit Korbblütlern zu tun.

Vielmehr ist sie eng verwandt mit der Clematis, die als Zierpflanze die Gärten mit erlesenen Blüten verschönert.

An einem freien Platz steht eine prachtvolle Lärche.
Auf meinem Weg bergauf komme ich durch eine Hohlgasse.

Diese Hohlgasse ist sehr wild und urig, an einer Stelle muss man sogar ein wenig klettern.

Am hinteren Ende der Hohlgasse sehe ich Springkraut, das seine drolligen Früchte gebildet hat.

Wenn man die Früchte des Springkrauts berührt, springen sie auf und lassen ihre Samen weit fliegen.

Daher hat das Springkraut auch seinen Namen bekommen.

Für Kinder ist es ein grosses Vergnügen, die Früchte des Springkrauts springen zu lassen.

Hier wachsen auch Kratzbeeren.

Sie sehen aus wie bemehlte Brombeeren und schmecken nicht besonders lecker.

Sie sind jedoch durchaus essbar.

Bei der Adlerhorst-Hütte habe ich einen herrlichen Blick über einen Teil des Lilientals und sanfte Kaiserstuhl-Hänge.

Man kann auch über die Rheinebene bis zum Schwarzwald schauen.

 

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