Kräuter-Wanderung: 20.5.2009: Über Weinberge nach Gottenheim

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Die Weinreben am Weinberg tragen schon einige Blätter, aber das sieht alles noch sehr jung aus.

Bis zum Hochsommer wachsen die Blätter so, dass bis zu den oberen Drähten alles voll überwuchert ist.

Und dann hängen natürlich auch die Trauben an den Rebstöcken und reifen bis zum Herbst zu süssen Früchten heran.

Am Fuss des Weinberg kommt man zu einem Brunnen.

Dieser Brunnen wird Winklerbrunnen genannt, weil er am Winklerberg steht. Er wurde dem Winzer Fehrenbach von seiner Familie gewidmet.

Wer sich nicht scheut, Wasser aus einer Weinberg-Quelle zu trinken, kann hier seine Wasservorräte ergänzen. Ich finde, das Wasser schmeckt sehr lecker.

Da ich noch nicht gefrühstückt habe, lege ich hier eine Frühstückpause ein.

Am Ende einer Steigung kommt man zu einer Lavawand, die von der alten vulkanischen Geschichte des Kaiserstuhls zeugt.
Oben auf der Lava wachsen Opunzien, das sind Feigenkakteen.

Diese hitzeliebenden Pflanzen waren hier schon vor der Klimadiskussion zuhause, denn der Winklerberg ist eine der heissesten Ecken Deutschlands.

Das hiesige Klima muss den Vergleich mit Mittelmeerländern nicht scheuen.

Glücklicherweise ist es jetzt am frühen Morgen noch angenehm frisch. Am Abend, wenn die Sonne aus dem Westen noch scheint, sind alle Steine stark aufgeheizt.

Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über die Rheinebene und Breisach, das auf einem langgezogenen Hügel thront.

Dahinter sieht man die Vogesengipfel.

An der Lavawand wächst und blüht aufrechter Ziest.

Er scheint sich hier besonders wohl zu fühlen, denn seine Blüten sind sehr gut ausgebildet.

In den Ritzen der Lava wächst auch Mauerpfeffer, der Trockenmauern liebt.
 

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