Kräuter-Wanderung: 28.10.2009:
Herbstblüten im Kaiserstuhl

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Als nächstes kommt der Anstieg auf den Totenkopf, den höchsten Berg des Kaiserstuhls.

Zuerst geht es aber lieblich los durch sanft geschwungene Weinberge.

Ich komme an einem prächtigen Walnussbaum vorbei.

Auch ohne Blätter sieht er noch imposant aus.

An einer Böschung blüht noch die Resede und eine Biene freut sich darüber.
Kaum komme ich in den Wald, entdecke ich eine Gruppe Waldmeister-Pflanzen.

Sie blühen natürlich schon lange nicht mehr, halten sich ansonsten aber recht wacker.

Zuerst geht es eine Weile durch den lichten Wald entlang des Berg-Kammes.

Die Steigung ist nur sanft und stellenweise merke ich sie kaum.

Doch dann wird es immer steiler und ich muss mir den Totenkopfgipfel mit echter Anstrengung erkaufen.

Schliesslich erreiche ich schweissgebadet den Neunlinden-Turm. Das ist der für Wanderer zugängliche Teil des Zwillingsgipfels Totenkopf-Neunlinden.

Obwohl mir die Beine schon weh tun, lasse ich es mir nicht nehmen, den Turm zu besteigen.

Die Aussicht ist auch von diesem Turm sehr schön, wenn auch nicht so grandios wie vom Eichelberg-Turm. Das liegt vermutlich daran, dass die Bäume auf dem Neunlinden-Gipfel inzwischen so hoch gewachsen sind.

Hier sieht man über die Bäume hinweg zum Badberg.

Im Hintergrund sieht man den Nordkamm des Kaiserstuhls, dort wo ich vorhin entlang gewandert bin.

Auf meinem Weg bergab komme ich unter anderem an Brennnesseln vorbei, die so frisch aussehen wie im Frühling.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sich bei manchen Pflanzen der Frühling im Herbst wiederholt.

Nach einer Weile des Auf und Ab-Wanderns komme ich zum Gierstein.

Hier hatte ich vor zwei Jahren die Abzweigung verpasst und mich in den Ihringer Hügeln verirrt.

Daher will ich dieses Mal genau aufpassen, um den richtigen Weg nach Breisach zu erwischen.

Andererseits hätte ich hier auch die Gelegenheit meine Wanderung abzukürzen, denn von hier aus kommt man recht schnell nach Ihringen. Doch obwohl mir die Beine inzwischen noch mehr weh tun als beim Neunlinden-Aufstieg, entscheide ich mich für die längere Variante.

Nach einem steilen Abstieg komme ich zur Katzensteinbuck-Hütte.

Hier kann man tolle Parties feiern, wenn man die Hütte mietet.

Die Stelle der Hütte bietet aber auch eine schöne Aussicht über den südlichen Kaiserstuhl.

Hier wird der Kaiserstuhl noch einmal so richtig malerisch.
Am Wegrand blüht das einjährige Berufkraut.

Weil es in einer Wegritzte wächst, ist es nur eine kleine Pflanze.

 

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