Kräuter-Wanderung: Durchs Orotava-Tal auf Teneriffa

Seite 2


< < Zurück 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 Weiter > >

Manche der Baumheiden (oder vielleicht auch Besenheiden) stehen frei, sodass man ihre zierliche Form gut erkennen kann.

Sie bestechen durch ihre feinen, weissen Blüten.

Die Kiefern werden hier teilweise sehr gross und wuchtig.

Immer mal wieder ragen einige besondere Exemplare aus der Vielzahl der anderen heraus.

An einigen Stellen gibt es Löcher und kleine Abgründe, die recht bizarr bewachsen sind.

Die ganze Natur hier wirkt wie ein Märchenwald.

Nach einer Weile komme ich zur Hütte Choza Pedro Gil.

Diese einfachen Unterstände mit Tisch und Bänken sind typisch für Teneriffa.

An vielen Bäumen hängen jede Menge Bartflechten.

Diese Bartflechten können wohl entstehen, weil der Wald hier meistens sehr feucht ist.

Der Passatwind bringt regelmässig Wolken, die sich im Orotavatal festsetzen.

Auch an diesem Tag ist es wolkig und streckenweise fast schon nebelig. Unten in Puerto de la Cruz war strahlender Sonnenschein gewesen.

Die nebeligen Wolken verhindern leider auch einen klaren Blick auf Los Organos.

Los Organso sind vulkanisch entstandene Felsen, die so verwittert sind, dass sie die Form von gigantischen Orgelpfeifen angenommen haben.

Diese interessanten Felsen stellen eine bekannte Sehenswürdigkeit des oberen Orotava-Tals dar.

Hier und da blüht ein holunderähnlicher Busch. Die Blüten duften auch ganz ähnlich wie Holunderblüten.

Mein Bestimmungsbuch ist jedoch der Meinung, dass es sich eher um den Kanaren Schneeball handelt, immerhin ein Verwandter des Holunders.

Ein prächtiger Schmetterling sitzt auf einem Stengel und hält ganz still.

Dadurch habe ich die Gelegenheit, ihn in aller Ruhe zu fotografieren. Bei dieser Gelegenheit freue ich mich über meinen Zoom, denn wenn ich ihm so nahe gekommen wäre, wie auf dem Bild, dann wäre er bestimmt davongeflogen.

Einige der Sträucher tragen Blüten, die aussehen wie ein Natternkopf. Die Blüten ähneln jedoch eher dem mitteleuropäischen Natternkopf und nicht dem berühmten roten Riesen-Natternkopf der Teide-Region von Teneriffa.

Mich erstaunt jedoch, dass die Natternköpfe hier anscheinend zu verholzten Büschen heranwachsen. Auf den Kanaren ist es aber offenbar normal, dass die Natternköpfe zu Sträuchern werden.

Die Vergissmeinnicht, die ich in einer feuchten Ecke finde, sehen jedoch fast genauso aus wie die gewohnten Vergissmeinnicht aus mitteleuropäischen Wäldern.
 

< < Zurück 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 Weiter > >


Home Up


































































Impressum - Datenschutzerklärung