Kräuter-Wanderung: 4.6.2010: Sommer im Kaiserstuhl

Seite 2


< < Zurück 1 - 2 - 3 Weiter > >

Doch zuvor komme ich am Kreuzbuck vorbei, einer Wegkreuzung, zu der auch ein Weg aus Ihringen führt.

Die Kreuzung ist sehr markant, wegen der hohen Bäume, die hier mitten in den Weinbergen stehen.

Am Wegrand gedeiht eine besonders hübsche, rötliche Wolfsmilch.
An den Weinreben haben sich inzwischen die Knospen der Blüten gebildet.

Bis die süßen Trauben reif sind, wird es noch eine ganze Weile dauern.

Beim Blick über die Weinberge kann man sehr schön die Rebterassen erkennen.
Schließlich erreiche ich die Katzensteinbuck-Hütte.

Ab hier geht es steil bergauf.
Trotz steiler Strecke entgeht mir nicht, dass hier Maiglöckchen und Bärlauch ganz dicht nebeneinander wachsen.

Beide sind schon verblüht, doch das tut jetzt nichts zur Sache.

Anhand der Bilder will ich nämlich zeigen, wie sich Maiglöckchen und Bärlauch-Blätter unterscheiden.

Bei den giftigen Maiglöckchen, die auf diesem Bild zu sehen sind, wachsen mehrere Blätter aus einem Stengel heraus.

Außerdem riechen Maiglöckchen natürlich nicht nach Knoblauch.

Beim Bärlauch entspringen alle Blätter dem Boden, wie man auf diesem Bild sehen kann.

Ansonsten sehen sich die Blätter von Bärlauch und Maiglöckchen sehr ähnlich. Auf Farbunterschiede, unterschiedliches Glänzen und dergleichen kann man sich nicht verlassen.

Nicht einmal der typische Knoblauch-Duft des Bärlauchs ist ein völlig sicheres Zeichen, dass man nicht zwischendrin auch mal ein Maiglöckchen-Blatt erwischt.

Wenn die Hände vom Bärlauch-Pflücken erst einmal stark nach Knoblauch riechen, nützt der beste Geruchstest nichts mehr.

Daher ist es wichtig, sich die Blätter zusätzlich gut anzusehen. Bärlauch und Maiglöckchen können nämlich direkt nebeneinander auftreten.

Beim weiteren Aufstieg zu meinem Zwischenziel Gierstein komme ich an der seltenen Pflanze Schwalbenwurz vorbei.

Sie gehört zu den Seidenpflanzengewächsen, deren sonstige Vertreter in den Tropen heimisch sind.

Ein besonders kräftig leuchtender Klee macht auf sich aufmerksam.

Bei näherem Hinschauen wird schnell deutlich, dass es kein normaler Rotklee ist.

Vermutlich handelt es sich um den Hügel-Klee.

In der Nachbarschaft sehe ich auch eine Glockenblume.

Die Glockenblumen sind hier groß und kräftig.

 

< < Zurück 1 - 2 - 3 Weiter > >


Home Up


































































Impressum - Datenschutzerklärung