Kräuter-Wanderung: 6.4.2012:
Pflanzenvielfalt auf Gomera

Seite 3


< < Zurück 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 Weiter > >

Feigenblatt Feigenbäume sieht man hier überall, an den meisten hängen auch schon kleine Früchte.

Aber es dauert wohl noch einige Monate, bis sie reif genug zum Essen sind.

Opuntie Auch Opuntien (Feigenkaktus) sieht man hier an jeder Ecke.

Sie scheinen sich in diesem Klima sehr wohl zu fühlen.

So extrem exotisch finde ich das jedoch gar nicht, denn bei uns im Kaiserstuhl gedeihen die Opuntien und Feigenbäume auch sehr gut. Aber damit bin ich wohl auch sehr verwöhnt für einen Bewohner Mitteleuropas.

Cochenille Die Opuntien kamen übrigens ursprünglich aus Südamerika auf die Kanarischen Inseln.

Auf ihren dickfleischigen Blättern gedeihen die kleinen, schwarzen Cochenille-Läuse.

Aus diesen Läusen kann man leuchtend rote Farbe gewinnen, die geeignet ist, um beispielsweise die Gewänder von Kardinälen einzufärben. Auch für rote Kosmetik und andere Zwecke ist das Cochenille-Rot geeignet.

Doch nach einer gewissen Blütezeit der Cochenille-Zucht auf den kanarischen Inseln wurde synthetische Farbe erfunden und die Cochenille-Farbe verlor an Bedeutung.

Die Opuntien haben sich jedoch gut eingelebt und besiedeln hartnäckig große, trockene Areale.

Bach Auf meinem weiteren Weg komme ich an einem kleinen Bach vorbei.

Fließendes Wasser ist hier eine große Rarität, vor allem in trockenen Jahren wie diesem.

Dieses Wasser fließt hier bestimmt nur deshalb, weil es in den letzten Tagen ein wenig geregnet hat.

Die Hänge sehen auch schon deutlich grüner aus als zu Beginn unseres Urlaubs.

Japanische-Wollmispel Die Japanische Wollmispel wächst hier sehr häufig, so wie bei uns oft Apfelbäume am Wegrand stehen.

Die kleinen orangenen Früchte der Wollmispel kann man essen oder zu Marmelade verarbeiten.

Zuerst sollte man den Belag auf der Schale abrubbeln, er fühlt sich ein wenig wollig an (das führte zum Namen). Dann kann man die Frucht einfach essen und genießen. Ich finde, sie schmeckt recht gut.

Die am Wegrand wachsenden Bäume gehören jedoch meistens gomerischen Bauern, daher sollte man nicht ungefragt davon naschen.

Im Fruchtgarten in der Argaga-Schlucht kann man die Wollmispel und zahlreiche andere Früchte bei einer Führung kennenlernen und probieren.

Mandelbluete Mandelbäume sieht man hier auch recht viel.

Sie befinden sich zur Zeit gerade am Ende ihrer Blütezeit.

Teilweise sieht man auch noch alte Früchte am Baum hängen.

Orangenbluete Einen wunderbaren Duft verströmt die Orangenblüte.

Sie duftet so köstlich, dass man davon träumen könnte.

Am liebsten möchte ich eine Weile stehen bleiben und ganz in diesen herrlichen Duft eintauchen.

Doch der Weg führt mich weiter.

Der Boden der Schlucht wird immer grüner.

Jede Menge Palmen sammeln sich hier, sodass das obere Valle Gran Rey aussieht wie das Paradies.

Kartoffelbluete Hier sind sogar die Kartoffelblüten so schön, dass man verstehen kann, warum sie kurz nach ihrer Einführung in Europa zunächst als Zierpflanzen gehalten wurden.
Prunkwinde An einer Mauer rankt sich eine Prunkwinde mit zahlreichen Blüten empor.
 

< < Zurück 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 Weiter > >


Home Up


































































Impressum - Datenschutzerklärung