Kräuter-Wanderung: 17.5.2012:
Geopfad in Eichstetten


Holunder-Blüte In der Nähe des Kaiserstuhl-Ortes Eichstetten gibt es den Geopfad. Dieser Lehrpfad führt durch Weinberge und Kaiserstuhlwald hinauf bis zur Eichelspitze mit seiner herrlichen Aussicht. Auf dreizehn Lehrtafel erfährt man Interessantes über die hiesige Geologie und Landschaftsformen.

Unterwegs kann man wegen der abwechslungsreichen Umgebung auf viele verschiedene Heilpflanzen treffen.

Außerdem bieten zahlreiche Aussichtspunkte immer wieder wunderbare Blicke über das Rheintal und den Schwarzwald.

Auf www.kaiserstuhl.net gibt es eine ausführliche Wegbeschreibung und GPS-Tracks zum Runterladen für diese Wanderung: Wegbeschreibung für den Geopfad bei kaiserstuhl.net

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Der Geopfad beginnt beim Samengarten von Eichstetten.

Hier werden Kräuter und seltene, vergessene Gemüsearten angebaut. Man kann diesen Garten besichtigen und die exotischen Gemüsesorten kennenlernen.

Manchmal gibt es auch Führungen und dann kann man auch einige der Samen kaufen, um den eigenen Garten mit den seltenen Gemüsen zu bereichern.

Jetzt sieht alles noch etwas karg aus, weil die Gartensaison gerade erst begonnen hat.

Auf einer unbeackerten Wiese des Samengartens wachsen allerlei wilde Kräuter, unter anderem dieser Beinwell.
Vom Samengarten aus geht es los, in Richtung Weinberge.

Schon von hier aus kann man die Eichelspitze und ihren Turm sehen, unser heutiges Wanderziel.

Wir kommen an einem Spargelfeld vorbei.

An einer Stelle sieht man den grünen Spargel hervorlugen.

Er sieht zum Anbeißen lecker aus.

An einem knorrigen Baum sieht man kleine Mandeln heranwachsen.

Ich bin überrascht, wie schnell aus den Blüten die wollig aussehenden Früchte entstanden sind.

Schon kurz nach dem Wanderbeginn hat man eine tolle Aussicht über Eichstetten hinweg bis zum Schwarzwald.

Zur größeren Ansicht des Panoramas
Dann kommen wir zur ersten geologischen bzw. landschaftlichen Besonderheit: einem Löss-Stollen.

Dieser Lössstollen wurde 1920 von einem Winzer angelegt, um auf den oberhalb gelegenen Weinberg zu gelangen. Damals konnte hier sogar ein Pferdefuhrwerk durchfahren.

Inzwischen ist der Stollen deutlich kleiner geworden und ist nicht mehr bis nach oben durchgängig.

Auch wenn man nicht mehr durch den Stollen hindurchgehen kann, zeigt er dennoch deutlich, was für ein interessantes Material dieser Löss ist. Der superfeine Sahara-Sand vergangener Zeiten ist so fest zusammengebacken, dass man Höhlen und Gänge darin graben kann.

Inzwischen hat die Zeit für die Holunder-Blüte begonnen.

Man kann die großen, weißen Blüten schon von weitem riechen, so kräftig duften sie.

Der Blick über die Weinberge ist sehr idyllisch.

Weinberge, andere Felder und immer wieder Bäume schmiegen sich an die sanften Hügel.

Man hat das Gefühl, hier ist die Welt noch in Ordnung.

Am Wegrand blüht der Erdrauch.

In letzter Zeit sehe ich ihn immer öfter auf meinen Wanderungen.

Man muss aber schon genau hinschauen, um seine feine Blüten zu entdecken.

 

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