Kräuter-Wanderung: 17.5.2012:
Geopfad in Eichstetten

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Am Wegrand kommen wir an mehreren Pflanzen der Nelkenwurz vorbei.

Die gelbe Blüte ist relativ unscheinbar.

Nach der Blütezeit bilden sich aber recht auffälige runde Stachel-Igelchen.

Schließlich kommen wir endgültig in den Wald.

Hier duftet alles nach Bärlauch, der den ganzen Waldboden bedeckt.

Seine beste Zeit hat der Bärlauch dieses Jahr jedoch schon hinter sich. Selbst die Blüten sind schon verblüht und man sieht schon kleine, knubbelige Früchtchen an den Blütenständen.

Nach kurzer Strecke durch den Wald kommen wir zu einem Abstecher zu einem besonderen Felsen.

Hier geht es einen steilen Stufenweg hinauf.

Schnaufend kommen wir schließlich zu dem angekündigten Rüttefelsen.

Zuerst bin ich ganz enttäuscht, weil der Felsen sehr unspektakulär aussieht.

Aber dann wird mir bewusst, dass es hier nicht um die Größe des Felsens, sondern um seine Beschaffenheit geht.

Der Felsen besteht aus Bandjaspis, einem einfachen Halbedelstein.

Dieser Halbedelstein wurde einst abgebaut, um daraus ein Schränkchen für die Markgräfin Caroline Louise herzustellen.

Der Wald macht jetzt im Mai mit seinem frischen Grün sehr viel Freude.

Beim Blick nach oben sieht man die Sonne durch die Blätter scheinen.

Nach einer Weile kommen wir zur Tannenloch-Hütte an einer Wegkreuzung.

Bei dieser Hütte kann man eine Pause machen und bei Bedarf auch Schutz vor Regen finden.

Eine Infotafel erklärt, wie der Wald hier früher genutzt wurde, nämlich vorwiegend als Brennholz für die zahlreichen Waldbesitzer.

An vielen Stellen sieht und riecht man hier den Waldmeister, der inzwischen fast überall blüht.
Nicht viel später kommt man schon zum nächsten Picknickplatz.

Hier ist ein wichtiger Bergsattel. Man kann von hier aus ins Innere des Kaiserstuhls sehen mit dem Badberg und den umliegenden Hängen.

Der Geopfad führt jedoch in die andere Richtung. Es geht zunächst auf der Außenseite des Kaiserstuhls um die Eichelspitze herum.

Hier kommen wir bald zur Lotharschneise mit einem Ausblick ins Tal.

Zuerst frage ich mich, was es wohl mit dem namensgebenden Lothar auf sich hat. Doch schnell wird es mir klar, dass wir diese Schneise dem Orkan Lothar zu verdanken haben, der Ende 1999 tobte.

Diese Vermutung wird mir auch von der Infotafel bestätigt, die die Entstehung der Lotharschneise erklärt.

 

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