Kräuter-Wanderung: 17.5.2012:
Geopfad in Eichstetten

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Am Wegrand entdecke ich ein aufrecht stehendes Vergissmeinnicht mit winzig kleinen Blüten.

Um welche Art des Vergissmeinnichts es sich dabei handelt, habe ich leider nicht herausgefunden.

Bei einem steilen Anstieg sehe ich ein älteres Holzschild an einem Baum mit der Aufschrift "Hainbuche".

Was an dieser Hainbuche so besonders ist, dass sie ein extra Schild bekommen hat, weiß ich nicht, aber ich dachte mir, dass dieser Baum bestimmt einige Bedeutung hat.

Das Sonnenlicht scheint auf jeden Fall sehr schön durch die Blätter.

Dann erreichen wir den Eichelspitz-Turm und mit ihm auch den Gipfel der Eichelspitze.

Natürlich wird dieser Turm bestiegen, um die tolle Aussicht zu genießen.

Jede der Turmstufen hat mindestens ein kleines Schild, auf dem steht, wer für diese Stufe gespendet hat.

Man staunt, wie viele Menschen in Eichstetten "Hiss" heißen.

Doch am besten gefällt mir immer wieder das Schild, auf dem steht:

"Mensch mach langsam vor Dir noch 93 Stufen - P.R."

Oben angekommen können wir in alle Richtungen über das Rheintal schauen.

Im Osten sieht man die Reihe Schwarzwaldberge, in der anderen Richtung geht der Blick über den Kaiserstuhl bis zu den Vogesen.

Sogar den Schweizer Jura kann man erahnen, doch heute leider nicht die Alpen, wie meistens.

Im Norden kann man jedoch einen Hauch vom Europark Rust und sogar das Strassburger Münster sehen, wenn auch nur undeutlich.

Hier ein Panorama-Bild entlang des Schwarzwalds.

Zur größeren Ansicht des Panoramas
Beim Abstieg vom Turm kann man sehr gut den Grundriss des alten Bruderhäusles sehen.

Nur ein Mauerrest ist von der ursprünglichen Einsiedelei übrig geblieben.

Die restlichen Steine wurden erst vor kurzer Zeit hingelegt, um den alten Grundriss deutlich zu machen.

Eine Infotafel erzählt von der Geschichte des Bruderhäusles.

Schließlich geht es wieder bergab, zurück zu dem Picknickplatz am Bergsattel.

Hier steht auch die Robert-Meier-Hütte, deren Entstehung von der letzten Infotafel beschrieben wird.

Robert Meier, ein Bürger aus Eichstetten, baute diese Hütte im Jahr 2000 aus dem Holz, das durch die Sturmschäden von Lothar in Hülle und Fülle verfügbar war.

Diese Hütte ist richtig geräumig und gemütlich.

Von hier aus geht es auf dem kürzesten Weg zurück nach Eichstetten.

Zwischen den Bäumen entdecken wir die Ährige Teufelskralle.

Diese Pflanze hat nichts mit der bekannten afrikanischen Teufelskralle zu tun, die man gehen Arthrose einsetzt.

Stattdessen ist sie eine Verwandte der Glockblumen, was man ihr nicht ansieht.

Ihren Namen hat sie wohl wegen der gebogenen Blütenblätter, die der Blüte ein bizrres Aussehen geben.

Als wir den Wald verlassen, kommen wir noch einmal an einem Picknickplatz vorbei.

Diese Wanderung ist wirklich mit Picknickplätzen reich gesegnet.

Wer will, kann hier eine Pause nach der anderen einlegen.

Noch einmal haben wir einen guten Blick über Eichstetten bis hin zum Kandel.

Doch dann kommen wir Eichstetten wieder so nahe, dass die Aussichtsgelegenheiten aufhören.

Auf dem letzten Wegstück werden wir noch von ein paar Lilien begrüßt.

Sie leuchten im Licht der späten Nachmittagssonne.

Dann erreichen wir wieder den Samengarten und unsere Wanderung ist für heute zu Ende.

Außer viel Aussicht und interessanten geologischen Besonderheiten haben wir, wie erhofft, auch zahlreiche Heilpflanzen gesehen.

 

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