Kräuter-Wanderung: 29.6.2012:
Wandertage im Wallis

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Auch am nächsten Tag ist es wieder nebelig und es regnet sogar etwas stärker als zuvor.

Davon lassen wir uns jedoch nicht verdrießen und wandern diesmal in die andere Richtung nach Riederalp und zum berühmten Aletschwald.

Unterwegs kommen wir an einer romantischen, kleinen Berghütte vorbei, die ganz anders aussieht, als die ganzen Ferienhäuser hier oben.

In den Felsen am Hang wachsen blühende Preiselbeeren.
Nach einer Weile kommen wir zur Villa Cassel. Diese Villa wurde einst von einem reichen Engländer gebaut. Inzwischen dient sie als Restaurant und Ausstellungszentrum.

Wie das Haus so durch den Nebel scheint, könnte man es auch gut als Filmkulisse für einen Gruselfilm einsetzen.

Bei der Villa Cassel gibt es einen kleinen botanischen Garten mit lauter Alpenpflanzen.

Den lassen wir uns natürlich nicht entgehen.

Gleich am Anfang kommen wir an einem kleinen Moor-Tümpel vorbei.

In der feuchten Wiese wächst die leuchtend gelbe Sumpfdotterblume.
Etwas weiter oben gibt es noch einen kleinen Tümpel, diesmal sogar mit Steg.

Es ist hier also alles feucht in feucht.

Und dann kommen wir zum botanischen Höhepunkt dieser Reise, zumindest aus der Sicht der Heilpflanzen: das Isländisch Moos.

Fast hätte ich es übersehen, so unscheinbar wächst es auf der Böschung.

Doch dann freue ich mich umso mehr, denn ein Isländisch Moos hatte ich bisher noch nie in Echt gesehen.

Das zweiblütige Veilchen sieht zwar hübscher aus, ist jedoch aus heilkundlicher Sicht viel unbedeutender als das Isländische Moos.
Nachdem wir im botanischen Garten eine Runde gedreht haben, wandern wir zum nahegelegenen Aletschwald auf der anderen Seite des Berges.

Dieser unter Naturschutz stehende Wald besteht vorwiegend aus Arven und Lärchen.

"Arve" ist der schweizer Name für die Zirbelkiefer. Dieser kräftig duftende Baum verhilft dem Aletschwald zu seiner knorrigen Atmosphäre.

Ich frage mich, wie es hier wohl bei Sonnenwetter sein mag. Jetzt inmitten des Nebels wirkt der Wald wie aus einem unheimlichen Märchen.

Nach einer Weile lichten sich die Nelbenwolken ein wenig und wir können den Aletschgletscher sehen.

Es wirkt, als würde er sich von oben auf uns herunter stüzen, was im Prinzip auch der Realität entspricht, denn wir sind hier relativ weit unten.

An den meisten Stellen ist der Aletschwald sehr steil, doch es gibt auch flache Stellen.

Hier ist der Untergrund meistens moorig, durchsetzt von kleinen Tümpeln.

 

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