Kräuter-Wanderung: 29.6.2012:
Wandertage im Wallis

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Die Reise neigt sich allmählich schon dem Ende zu und wir haben noch jede Menge Guthaben auf unserer Seilbahnkarte.

Deshalb und weil am Nachmittag ein Gewitter droht, wird am vorletzten Tag nicht gewandert, sondern wir fahren noch einmal zum Bettmerhorn hoch.

Doch kraxeln wir in aller Gemütsruhe durch die Felsen und machen Fotos vom Aletschgletscher und schönen Pflanzen.

Der kleine Frühlingsenzian gefällt mir sehr gut, wie er sich mutig in die Höhe reckt.
Das Matterhorn sieht von hier aus eher unspektakulär aus, weil es hinter anderen großen Bergen steht.

Aber seine charakteristische Form ist deutlich zu erkennen.

Irgendwann möchte ich auch mal in die Gegend fahren, wo das Matterhorn alles überragt.

Als wir wieder in den Ort kommen, laufen überall die Kühe frei herum.

Wir denken uns, das die wohl als Rasenmäher arbeiten sollen. In wenigen Tagen beginnen die Ferien in der Schweiz und tausende von Gästen werden erwartet. Vorher soll wohl alles schön niedrig abgefressen werden.

Ich finde das sehr lustig mit den freien Kühen. Sie stören sich überhaupt nicht an den umherlaufenden Menschen.

Am nächsten Tag eröffnet endlich die Seilbahn auf das Eggishorn für die Sommersaison. Wir sind sehr froh, dass wir das an unserem letzten Tag noch erleben, denn vom Eggishorn aus soll man den besten Blick auf den Aletschgletscher haben.

Wir wandern also zum hochgelegenen Nachbarort und fahren mit den Seilbahn in die Nähe des Gipfels.

Dort fallen mir zuerst Blüten auf, die ich noch nirgend woanders gesehen habe. Es ist der Gletscher-Hahnenfuss, der hier oben wächst.

Die Sicht von hier oben ist tatsächlich besonders gut.

Doch die vielen Wolken und der diesige Nebelschleier verhindern brillante Gletscherbilder.

Immerhin kann man von hier aus mal um die Ecke des Gletschers herum schauen.

Der eigentliche Gipfel des Eggishorns lockt mit einer noch besseren Aussicht.

Der Weg dorthin sieht sehr steinig aus, aber durchaus schaffbar.

Also wagen wir uns an den Aufstieg zum Gipfel, jeder mit zwei schweren Kameras, die links und rechts neben uns baumeln, um jederzeit griffbereit zu sein. Daher müssen wir besonders gut aufpassen, bloß nicht an die Steine zu stoßen, denn das würde den Kameras gar nicht gut tun.

Unterwegs brauche ich die Kameras auch einige Male, denn zwischen den kargen Steinen wächst unter anderem die gelbe Berg-Nelkenwurz.
Auch ein sehr schönes Polster mit Mannsschild entdecke ich unterwegs.
Hier blüht auch der Steinbrech.

Der Aufstieg zum Gipfel erinnert streckenweise an einen gut gepflegten Steingarten.

Vom Gipfel aus ist die Aussicht nicht viel besser als von etwas weiter unten, daher verzichte ich hier auf ein extra Gipfel-Aussichtsfoto.

Bei besserem Wetter will ich noch einmal wieder kommen und dann wird bis zu den Bergen Jungfrau, Mönch und Eiger fotografiert.

Auf dem Weg zurück zur Ferienwohnung machen wir wieder Halt in der Bättma Hitta und erzählen der Wirtin, dass sich der Ausflug aufs Eggishiorn sehr gelohnt hat.

Die Wirtin freut sich, dass sie uns mit ihrem Tipp hat helfen können.

Zurück in Bettmeralp laufen die Kühe immer noch frei auf den Straßen umher.

Teilweise sehen sie so richtig drollig aus.

Am nächsten Tag geht es leider wieder nach Hause. Zwar haben wir vieles gesehen und erlebt, aber es gibt hier noch viel mehr zu entdecken. Darum fahren wir bestimmt bald wieder ins Wallis.

 

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