Kräuter-Wanderung: 20.11.2012: Nebelwald auf La Gomera

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Die Bäume sehen teilweise richtig skurril aus.

Hier ein Exemplar mit lauter dicken Knoten.

Bald erreichen wir die Straße, die wir überqueren müssen.

Dann geht es ein paar Meter entlang der Straße, bis wir in den Wald der nördlichen Inselseite eintauchen können.

Auf einem bemoosten Baum wächst eine dickblättrige Pflanze namens Immergold.

Von Gold ist hier zwar nichts zu sehen, aber ich vermute, sie wird irgendwann goldgelb blühen.

Nebelwald

Schließlich erreichen wir den besonders feuchten Teil des Lorbeerwaldes, der auch als Nebelwald bezeichnet wird.

An diesem Tag ist es zwar nicht nebelig, sondern sonnig, aber die Nebeltage sind hier besonders häufig.

Oft wird dieser Wald auch als Regenwald bezeichnet, was aber nicht korrekt ist, weil es hier nicht oft genug regnet für einen echten Regenwald.

Als Märchenwald kann man ihn aber getrost bezeichnen, denn das ist ja eher ein volkstümlicher Name und keine naturkundliche Bezeichnung.

Der offizielle Name Lorbeerwald trifft nur insofern zu, als hier relativ viele Lorbeerbäume wachsen. Die ganzen bizarr geformten Bäume sind jedoch Gagelbaum oder Baumheide. Lorbeerbäume wachsen eher mit geraden Stämmen.

Obwohl man die besondere Wirkung des Nebelwaldes auf das Gemüt nicht in Bildern einfangen kann, habe ich einige der gelungeneren Bilder ausgewählt und nachfolgend abgebildet.

Die Bäume sind hier fast durchweg mit zottigem Moos bewachsen, was ihnen ein unwirkliches Aussehen verleiht.

An einer Stelle hat man einen herrlichen Ausblick auf die Nordseite der Insel.

Man sieht die Hänge des Nordens und in der Ferne ganz blass die Insel Teneriffa.

Auch die kleine Stadt Vallehermoso kann man von hier aus sehen.

In der Gegend um Vallehermoso kann man auch sehr schön wandern.

An der Aussichtsstelle wächst kanarischer Efeu.

Diese Efeuart ist dem mitteleuropäischen Efeu sehr ähnlich, bildet aber eine eigene Art - zumindest denken viele Botaniker so.

Auf dem Weg durch den Nebelwald kommen wir auch an einer kleinen Quelle vorbei.

Hier sammelt sich bei feuchtem Wetter das Wasser von den darüber liegenden Hängen und wenn eine gewisse Wassermenge zusammenkommt, fließt ein kleiner Bach über den Wanderweg.

Schließlich kommen wir zum tiefsten Punkt des Wegstücks auf der Nordseite.

Von hier aus könnte man nach Vallehermoso absteigen.

Wir gehen aber wieder bergauf, zurück zur Höhenstraße, zu einer anderen Überquerungsstelle namens "Raso de la Bruma".

 

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