Kräuter-Wanderung: 20.11.2012: Nebelwald auf La Gomera

Seite 4


< < Zurück 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 Weiter > >

Von der Kreuzungsstelle aus hat man noch einmal eine herrliche Sicht in Richtung Teneriffa.

Jetzt kann man den Vulkan Teide in all seiner Pracht gut erkennen, ganz ohne Wolken-Verhüllung.

Auf dem Weg zum Raso de la Bruma sehen wir auch noch eine andere Farn-Art.

Ich glaube, dieser Farn heißt Guanchen-Wurmfarn, aber ich bin mir nicht ganz sicher.

Bald erreichen wir den Picknickplatz Raso de la Bruma.

Wenn man will, kann man hier ein kleines Päuschen einlegen.

Hier muss man auch wieder die Straße überqueren, um auf der anderen Seite weiter zu wandern.

Auf der anderen Waldseite angekommen, hat man die Wahl zwischen zwei Wegalternativen.

Geradeaus geht es auf einem schmalen Pfad recht steil abwärts und abwechslungsreich weiter.

Rechts geht es zunächst ein Stück parallel zur Straße, aber ohne sie oft zu sehen und dann auf einem bequemen Forstweg im geschwungenen Bogen, bis man schließlich auf den anderen Weg stößt. Diese Variante ist weiter, aber bequemer und ein wenig langweiliger, gut geeignet, wenn man zügig ausschreiten will.

Wir gehen heute diese zweite Alternative, weil wir erst vor ein paar Tagen auf dem ersten Weg gewandert sind.

Hier sieht man, wie üppig das Moos von von Bäumen hängt.

Dieser reichliche Moosbewuchs auf den Bäumen zeigt, wie feucht es in diesem Wald ist.

Auch Pilze sehen wir jede Menge.

Diese Baumpilze sehen besonders interessant aus, ich weiß aber nicht, wie sie heißen.

Nach einer Weile stoßen wir auf den breiten Forstweg, auf dem wir zügig vorankommen.
Auf Gomera gibt es auch Eidechsen, unter anderem auch sehr große.

Wir sehen aber nur kleine Eidechsen, hier sogar mitten im Wald.

Schließlich kommen wir zu einer Kreuzung.

Rechts geht der Weg nach Arure weiter, auf dem wir nachher gehen werden.

Zuerst machen wir jedoch einen kleinen Abstecher nach links, zur Canada de Jorge, wo wir Mittagspause machen wollen.

Die Canada de Jorge ist eine kleine Lichtung mit Bank.

Hier stoßen wir auch auf den steileren Wanderpfad, der von der Hauptstraße kommt.

Die Canada de Jorge hat botanisch einiges zu bieten.

Hier sehen wir die fast schon schwarzen Früchte des kanarischen Schneeballs. Das ist ein Strauch mit behaarten Blättern, der im Frühjahr weiß blüht.

Er ähnelt dem amerikanischen Schneeball, den man in Mitteleuropa häufig antrifft.

Auch ein kanarischer Holunder wächst hier.

Dieser Holunder gehört hier zu den seltenen Raritäten, ganz ander als in Mitteleuropa, wo der Holunder auf dem Land bei fast jedem Haus zu finden ist.

Auch zwei fast schon reife Lorbeeren finden wir.

Die Lorbeeren des kanarischen Lorbeerbaumes riechen noch würziger als die Blätter.

Nach der Mittagspause kommen wir wieder zurück zu der Kreuzung und gehen diesmal in Richtung Arure.
Nach einer Weile verlassen wir den Nationalpark, was deutlich an einem großen Schild zu erkennen ist.

Sofort wandelt sich der Wald zu einer Buschlandschaft, jedoch mit den gleichen Baumarten wie im Wald (Gagelbaum und Baumheide).

Hier sehen wir einen Gagelbaum, der noch Früchte trägt.

Die Gagelbaum-Frucht-Saison ist zwar eigentlich schon zuende, aber hier und da sieht man noch einige vertrocknete Früchte.

Man kann die Gagelbaum-Früchte essen, aber sie sind nicht besonders lecker.

Weiter geht es durch die Buschlandschaft.
 

< < Zurück 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 Weiter > >


Home Up


































































Impressum - Datenschutzerklärung