Kräuter-Wanderung: 20.11.2012: Nebelwald auf La Gomera

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Am Wegrand sprießen hier die Blätter des hiesigen Aronstabs.

Es handelt sich um den italienischen Aronstab, also eine andere Art als die mitteleuropäische.

Auch der hiesige Aronstab wird demnächst blühen mit einem aufragenden Blütenstempel und einem wohlgeformten Blütenblatt, das ihn umgibt.

Der Wanderweg mündet in ein kleines Sträßchen, das zwischen zwei Grundstücken hindurchführt.
In der Ferne können wir schon die ersten Häuser von Arcadece sehen, einem Vorort von Arure.

Aber wir werden dort gar nicht hingehen, sondern links zurück nach Las Hayas.

Wer aber schon genug gewandert hat, könnte am Stausee vorbei nach Arcadece und Arure gehen, um von dort aus mit Bus oder Taxi zurück ins Tal zu fahren.

Für unsere Wanderung biegen wir nach links ab.

Ein Wegweiser führt zum P.N. Garajonay (Nationalpark Garajonay) und nach Las Creces.

Man kommt hier aber auch nach Las Hayas.

Hier werden auch Schafe gehalten und auch Ziegen sieht man hier und da.
Nach wenigen hundert Metern führt ein Weg schräg links bergauf.

Obwohl auf dem anderen Weg "Las Hayas" steht, wählen wir den bergauf führenden Weg.

Beide Wege führen letztlich nach Las Hayas, aber bei dem linken Weg kommen wir noch einmal kurz in den Nationalpark und den Wald hinein. Er ist landschaftlich interessanter, wenn auch etwas weiter.

Hier sieht man auch an mehreren Stellen Esskastanien.

Die reifen Früchte liegen in Massen unbeachtet auf dem Boden.

Eine riesige alte Agavenblüte reckt sich neben dem Weg in die Höhe.

Sie ist leider schon verblüht.

Agaven-Blütenstände können bis zu acht Meter hoch werden.

Nach der Blütezeit stirbt die ganze Agavenpflanze ab, nachdem sie vorher jahrelang ohne Blüte herangewachsen ist.

Hier sieht man mehrere Agavenpflanzen ohne Blüte, die noch am Kräftesammeln sind.
An einer Stelle wächst eine Gruppe vom Roten Spornblümchen.

Das ist eine Verwandte des Baldrians, wie man auch erkennen kann, wenn man sich die Blüten genauer ansieht.

Hier im landwirtschaftlich genutzten Bereich sieht man auch hier und da ein paar Palmen.

Es handelt sich um die Kanarische Dattelpalme, die besonders schöne Palmwedel und üpiige Baumkronen hat.

Die Datteln der kanarischen Dattelpalme sind jedoch sehr klein und haben nur wenig Fruchtfleisch rund um den Kern.

Darum werden diese Datteln normalerweise nicht von Menschen gegessen, sondern lieber dem Vieh verfüttert.

Süß sind die kleinen Datteln trotz ihrer geringen Größe - genau so süß wie ihre großen Verwandten.

In einem Garten entdecken wir einen Orangenbaum, zumindest vermute ich, dass diese Früchte Orangen sind.
Der Wanderweg führt durch Brachland und teilweise aufgegebene Gärten durch eine freundliche Hügellandschaft.

Solche sanften Hügel sind eher selten auf Gomera, das sich sonst durch schroffe Schluchten auszeichnet.

Nach einer Weile kommen wir wieder zum Märchenwald.

Auf einem schmalen Pfad geht es ein Stückchen bergauf.

Wieder gehen wir durch malerischen Wald.
 

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