Kräuter-Wanderung: 20.11.2012: Nebelwald auf La Gomera

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Nach kurzer Strecke betreten wir auch wieder den Nationalpark.

An dieser Stelle lichtet sich der Wald etwas und macht einer schönen Felslandschaft Platz.

Helle Felsen ziehen sich den Hang hinauf und auch der Wanderweg führt über diese Felsen.
An einigen Bäumen wächst Bartflechte.

Es ist jedoch nicht die heilkräftige Bartflechten-Art, sondern eine nahe Verwandte.

Hinter den Felsen geht der Weg wieder durch den Wald, der hier streckenweise etwas feucht ist.

Wir müssen auch den einen oder anderen querliegenden Baumstamm überqueren.

Unser Weg kreuzt eine Doppelreihe von Steinen, die sich schnurgerade durch den Wald ziehen.

Das ist eine alte Wasserleitung, die nicht mehr genutzt wird.

Früher haben die Menschen das reichliche Wasser aus dem Lorbeerwald auf ihre Felder umgeleitet, um dort die Pflanzen zu bewässern.

Das ist jedoch verboten, seit der Lorbeerwald ein Nationalpark ist.

Kurz danach kommen wir zu einer Wegkreuzung.

Links geht es zum Picknickplatz Las Creces, wo wir zu Beginn der Wanderung schon einmal waren.

Wir gehen rechts in Richtung Las Hayas.

Bald kommt die nächste Kreuzung, wo unser schmaler Weg den breiten Weg kreuzt, auf dem wir morgens in Richtung Las Creces gegangen sind.

Man hat hier die Wahl, ob man rechts auf dem breiten Weg nach Las Hayas geht oder geradeaus auf dem etwas schmaleren Weg.

Wir wählen den schmalen Weg geradeaus, weil wir den noch nicht gegangen sind.

Dieser Weg führt uns wieder durch eine bizarre Baumlandschaft, die so typisch für diesen Wald ist.

Wir können den Märchenwald noch einmal so richtig genießen.

Hier sieht man besonders urig geformte Bäume.
Schließlich nähert sich unser Weg der offenen Buschlandschaft.

Wir haben die Wahl, ob wir nach unten ins offene Gelände wechseln oder noch ein Stückchen im Wald weitergehen.

Egal welchen Weg man geht, kommt man schließlich an der gleichen Stelle raus.

Über die Büsche hinweg kann man Las Hayas scon sehen.
Schließlich geht es über wechselnden Bodenbelag dem Ort entgegen.
Am Ortseingang steht ein Zedern-Wacholder, auf spanisch auch "Cedro" genannt.

Dieser Baum ist mitnichten eine Zeder, sondern ein Wacholder.

Wegen des Namens steht aber in vielen Reiseführern, dass auf Gomera viele Zedern wachsen. Dabei gibt es hier gar keine Zedern, sondern diese Zedern-Wacholder.

Schließlich erreichen wir wieder die Casa Efigenia, bei der wir zu Beginn der Wanderung schon vorbeigekommen sind.

Hier kann man ein traditionelles, vegetarisches gomerisches Menü essen, das einem einen Eindruck davon vermittelt, wie die Gomeros sich früher meistens ernährt haben.

Es gibt Brot mit Almogrote (Ziegenkäse vermischt mit roter Soße), Gofio-Brei, Salat, Gemüsesuppe und Nachtisch. Der angebotene Wein ist aus eigener Herstellung und für hiesige Verhältnisse recht wohlschmeckend.

Wer Gomera kennenlernen will, sollte unbedingt mal bei der uralten Efigenia einkehren.

Anschließend kann man das kurze Stück weiter zur Bushaltestelle wandern, oder zu seinem Miet-Auto gehen, das man irgendwo hier in der Nähe geparkt hat.

 

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