15.6.2014: Kräuter auf dem Jakobsweg

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Landschaft Im Morgenlicht leuchtet die Gegend besonders schön.
Hühnerstall in Santo Domingo In der Kleinstadt Santo Domingo de la Calzada gibt es nicht nur eine riesige prunkvolle Kathedrale.

In dieser Kathedrale werden auch Hühner gehalten, wegen der Legende des Hühnerwunders.

Wenn man die Kathedrale besucht und die Hühner krähen in dieser Zeit, soll dies ein gutes Ohmen für die weitere Reise nach Santiago sein.

Als ich in der Kathedrale war und vor dem merkwürdigen Schrein stand, in dem die Hühner zeitweise hausen, waren diese ganz entspannt und pickten Körner. An Gackern oder gar Krähen war gar nicht zu denken, zumal Hühner meines Wissens normalerweise nicht krähen.

Aber da ich nicht abergläubisch bin, werde ich auch ohne krähende Hühner gut in Santiago ankommen.

Die Gegend hinter Santo Domingo nennt sich "Kastilien und Leon" und ist ein recht großer Teil Spaniens.

Wiesen-Kerbel Außer dem Schierling komme ich auch an anderen weißen Doldenblütlern vorbei.

Ich halte sie für Wiesenkerbel.

Wiesen-Kerbel Auch die gefiederten Blätter sehen nach Wiesenkerbel aus.

Aber bei diesen weißen Doldenblütlern bin ich vorsichtig, denn die eindeutige Identifzierung finde ich schwierig.

Montes-de-Oca Zwei Tagesreisen vor Burgos geht es durch die Montes de Oca, die Gänseberge.

Über den Anstieg wird zwar viel gejammert, aber mir gefällt es, man durch eine andere Landschaft zu wandern.

Heidekraut Hier wächst jede Menge Heidekraut, teilweise in Baumgröße.

Das erinnert mich ein wenig an Gomera, wo es ganze Heidekraut-Wälder gibt.

Ragwurz Auf dem Weg nach Burgos gehe ich eine Alternativstrecke, die über viele Kilometer hinweg neben einer großen Straße verläuft.

Zwischen dem Schotterweg für Pilger und der Straße entdecke ich viele Orchideen, unter anderem diese Ragwurz. Auf dem schmalen Gras-Streifen gibt es zahlreiche verschiedene Orchideen, die reinste Orchideenwiese.

Und das neben einer verkehrsreichen Autostraße!

Burgos Schließlich erreiche ich die große Stadt Burgos mit ihrer riesigen Kathedrale.
Meseta Hinter Burgos führt der Jakobsweg durch die Meseta, eine riesige Hochebene, die bis Leon reicht, der nächsten Großstadt auf dem Camino.
Hontanas Die Orte findet man hier in der Meseta häufig in Kuhlen, so dass man sie erst im letzten Augenblick entdeckt.

Vermutlich sind die Dörfer hier am besten vor dem Wind geschützt, der häufig auf der Meseta weht.

Ginster Häufig sieht man hier kräftig gelb blühende Ginsterbüsche.
Mohnblumen In den Getreidefeldern wachsen oft tausende von Mohnblumen.

Diese roten Tupfer in der grünen Umgebung sehen sehr erfrischend aus.

Natternkopf Auch violetten Natternkopf sehe ich hier immer wieder.
Meseta In der Meseta gibt es teilweise Strecken mit 18 km ohne Dorf, immer nur geradeaus.

Im Sommer ist ihre Hitze sehr gefürchtet, aber ich habe Glück und es ist kühl. In den ersten Tagen regnet es sogar kräftig, was mir nicht so gut gefällt.

Hobbit-Haus In einem Dorf sehe ich ein Hobbithaus, also ein Haus in einem Erdhügel mit mehreren Eingängen. Oben sieht man Schornsteine und Antennen hervorlugen.

Im Sommer ist es in diesem Haus bestimmt angenehm kühl.

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