15.6.2014: Kräuter auf dem Jakobsweg

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Bach-Weg Kleine Bäche nutzen häufig die Wege, um zu fließen.

Damit man trockenen Fußes passieren kann, wurden große Trittsteine an der Seite der Wege verlegt.

Wald Zwischendurch scheint auch mal die Sonne durch das Blattwerk der urigen Wälder.
Kornspeicher In jedem Dorf sieht man zahlreiche lustige schmale Häuschen, die auf Stelzen stehen.

Das sind Kornspeicher, auch Horreo genannt.

Die Seitenwände haben Schlitze, sodass genug trocknende Luft an das Getreide kommt. Am oberen Ende der Stelzen findet man Querplatten, die verhindern sollen, dass sich Mäuse am Getreide zu schaffen machen. Manche dieser Horreos sind auch heute noch als Getreidespeicher im Einsatz.

Eukalyptuswald Immer wieder kommt man auch durch Eukalyptuswälder, die man in dieser Gegend eigentlich gar nicht erwartet.

Die Eukalyptusbäume wurden aus Australien eingeführt und hier in Galicien angepflanzt. Sie gediehen gut und vermehrten sich prächtig.

Beim Gang durch die Eukalyptuswälder weht ein balsamischer Duft durch die Nase.

Pulpo In Meldie probiere ich das Nationalgericht Pulpo. Das ist gekochter Octopus, kräftig gewürzt mit Salz und Paprika.

Die merkwürdig ausehenden Stücke, mit kleinen Saugnäpfen dran, schmecken erstaunlich lecker. Manche Stücke sind auch geringelt und als Tentakel zu erkennen. Es ist schon ziemlich gruselig, Pulpo zu probieren.

Baum In manchen der Märchenwälder kommt man auch an sehr interessanten Bäumen vorbei.
Eukalyptusblätter" Manchmal hängen die jungen Eukalyptusblätter so tief, dass man sie fotografieren und anfassen kann.

Sie duften sehr würzig nach Eukalyptus und fühlen sie ledrig an.

Aus diesen jungen Blättern wird das ätherische Eukalyptusöl gewonnen.

Monto do Gozo Nach langer Wanderschaft erreiche ich den Monto do Gozo, den Berg der Freude.

Von hier aus kann man erstmals Santiago sehen. Nur noch 5,5 km von hier bis zu meinem Ziel.

Santiago de Compostela Und hier ist sie, die Kathedrale von Santiago de Compostela, bzw. ein Nebenturm, der gerade nicht durch ein Gerüst verhüllt wird.

In Santiago verbringe ich ein paar schöne Tage und treffe viele Pilger wieder, die ich unterwegs kennen gelernt habe.

Finisterra Weil ich nicht mehr genügend Zeit habe, um bis ans Ende der Welt zu laufen, fahre ich mit dem Bus dorthin.

Direkt am Kap Finisterra ist ein Leuchtturm und eine Steilküste.

Fisterra Strand Auf der anderen Seite findet man beim Ort Fisterra einen langen Strand.

Das Meer ist hier blitzeblau und man findet jede Menge kleine und mittelgroße Muscheln, leider nur eine einzige eher kleine echte Jakobsmuschel.

Stranddistel Am Strand entdecke ich Stranddisteln, eine drollig aussehende Pflanzenart, die mit dem Mannstreu eng verwandt ist, der auch an Land vorkommt.
Sonnenuntergang Mit einem wunderschönen Sonnenuntergang an einem kleinen Strand auf der Westseite endet meine lange Wanderung quer durch Nordspanien.

Es hat mir gut gefallen und daher werde ich bestimmt noch öfter die Pilgerschuhe anziehen und andere Wege erkunden.

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