Video: Bärlauch-Ernte


  

In diesem Video berichte ich von meiner Bärlauch-Ernte und mache anschließend einen Bärlauch-Quark .

Dauer: 6 Min 21 Sek


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Heute fahre ich zur ersten Bärlauch-Ernte in diesem Jahr. Hier im Oberrheintal wächst der Bärlauch schon ab Mitte März.

Zuhause angekommen mache ich einen leckeren Bärlauch-Quark.

Zutaten:

  • eine Hand voll Bärlauch-Blätter
  • 100 bis 200 g Quark
  • etwas Salz
  • etwas Pfeffer

Der Bärlauch-Quark ist ruckzuck gemacht. Er schmeckt köstlich auf Brot oder mit Kartoffeln.

Viel Spaß beim Nachmachen und

Guten Appetit!



Text im Video (Transscript)

Heute fahre ich zur ersten Bärlauch-Ernte in diesem Jahr.
Die Bärlauch-Pflänzchen im Vorgarten haben mir gezeigt, dass der Bärlauch inzwischen sprießt.

Darum schwinge ich mich auf mein Fahrrad und fahre zu meinen liebsten Bärlauch-Wald.
Bei dem schönen Wetter ist das das reinste Vergnügen.

Nun bin ich angekommen.
Der Bärlauch ist teilweise noch sehr winzig.
Aber ein paar ordentliche Blätter gibt es auch schon.

Hier wächst der Bärlauch kilometerweit - endlose Erntegründe.

Zum Ernten nehme ich gerne einen Zip-Beutel.

Dann kanns ja losgehen mit der Ernte.

Doch: Halt! Stop!
Kommando zurück!

Bevor ich ernte, sollte ich klären, dass beim Bärlauch Verwechslungsgefahr besteht,
und zwar mit giftigen Pflanzen.

Am leichtesten kann man den Bärlauch mit dem Maiglöckchen verwechseln.
Hier sieht man die Unterschiede:
Der Bärlauch wächst einzeln aus dem Boden, bildet aber Gruppen.
Beim Maiglöckchen wachsen immer zwei Blätter aus einem Stängel.

Wenn man Pech hat, wachsen Bärlauch und Maiglöckchen sogar an der gleichen Stelle.
Dann hilft auch der Knoblauch-Duft nicht bei der Unterscheidung,
denn alles riecht hier nach Knoblauch.

Maiglöckchen hat eine ähnliche Giftwirkung wie der Fingerhut; und zwar aufs Herz.
Zwar nicht ganz so stark, aber in größeren Mengen durchaus bedrohlich.

Außerdem kann man den Bärlauch mit der Herbstzeitlosen verwechseln.
Bei ihr wachsen mehrere Blätter aus einem Stengel.
Herbstzeitlose ist stark giftig; es besteht Lebensgefahr!

Die Verwechslungsgefahr mit der Weißwurz ist nicht ganz so groß,
aber im Eifer des Gefechtes kann es dennoch passieren.
Bei der Weißwurz wachsen die Blätter abwechselnd aus einem Stängel.
Die Weißwurz ist ähnlich giftig wie das Maiglöckchen.

Nun, wo wir das geklärt haben, kann die Ernte endlich losgehen,
denn ich bin mir sicher, dass ich es hier mit Bärlauch zu tun habe.

Von jeder Pflanzengruppe pflücke ich nur ein bis zwei Blättchen.
Am Schluss soll es so aussehen, als hätte ich gar nichts abgepflückt.

Diesmal sammel ich nur eine kleine Menge.
Die Blätter sind ja noch so klein.

Nun geht es wieder heimwärts.

Zuhause angekommen mache ich einen leckeren Bärlauch-Quark.

Dafür brauche ich:
eine Hand voll Bärlauch-Blätter
100 bis 200 g Quark
etwas Salz
etwas Pfeffer

Die Zutatenliste findet Ihr auch in der Infobox und auf meiner Webseite heilkraeuter.de.

Zuerst muss ich den Bärlauch waschen, und zwar jedes Blatt einzeln.
Dann trockne ich die Blätter ab.

Nun schneide ich sie: zuerst ein paar Mal längs und dann quer in feine Streifen.

Den Quark gebe ich in eine Schüssel.
Dazu kommt Salz nach Geschmack und etwas Pfeffer.

Dann rühre ich den Bärlauch unter.

Schon ist der Bärlauch-Quark fertig.
Er schmeckt köstlich auf Brot oder mit Kartoffeln.

Viel Spaß beim Nachmachen und
Guten Appetit!


Siehe auch:

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Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen.
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