Video: Kokos-Natron-Deo selber machen


  

Kokos-Natron-Deo selber machen In diesem Video zeige ich, wie man Kokos-Natron-Deo selber machen kann.

Dauer: 5:26


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So macht man ganz einfach ein Deo aus Kokosöl und Natron, aus nur 4 Zutaten.

Zutaten:

  • 40 g Kokosöl
  • 3 - 10 g Natron
  • 10 Tr äth. Salbei-Öl
  • 5 Tr äth. Zitronen-Öl

Ein paar Worte zu den Zutaten, und welche Aufgabe sie in dem Deo erfüllen.

Das Kokosöl wirkt desodorierend. Bei Menschen, die nur schwach schwitzen, reicht Kokosöl alleine aus als Deo. Kokosöl ist im Kokos-Natron-Deo also nicht nur eine Cremebasis, sondern ein wichtiger Wirkstoff gegen Schweißgeruch.

Natron ist die wirksamste Zutat dieses Deos. Bei Natron handelt es sich um ein körniges weißes Pulver, das man in Supermärkten unter anderen unter dem Namen Kaisernatron erhält. Dieses Natron ist etwas anderes als das in Deutschland übliche Backpulver. Es kann also nicht durch normales Backpulver ersetzt werden. Dass manche Leute in Deutschland Backpulver anstelle von Natron verwenden, liegt an einem Übersetzungsfehler vom Englischen ins Deutsche. Natron ist relativ stark alkalisch, also basisch. Schon in geringer Menge wirkt es gegen die Bakterien, die unter den Armen den Schweißgeruch hervorrufen. In höherer Dosis wirkt Natron hautreizend. Bei empfindlicher Haut empfehle ich daher, nur 3 g Natron für dieses Deo zu verwenden. Nur Menschen mit robuster Haut und extrem starkem Schweißgeruch brauchen größere Natronmengen, auch wenn in vielen Rezepten im Internet ein anderer Eindruck erweckt wird.

Salbei wirkt leicht schweißhemmend und antibakteriell. Das ätherische Salbeiöl wirkt also gegen übermäßiges Schwitzen und bekämpft die Bakterien unter den Armen.

Das ätherische Zitronenöl ist die einzige Zutat dieses Rezeptes, die für die Deowirkung nicht unbedingt nötig ist. Es wirkt aber entzündungshemmend und kann daher Hautreizungen vorbeugen. Außerdem ist sein Duft erfrischend und ergänzt sich sehr gut mit dem Salbei-Duft.

Manch einer wird in diesem Rezept ein Stärke-Pulver wie Speisestärke oder Pfeilwurzelmehl vermissen. Bei meinen Recherchen habe ich jedoch keinen vernünftigen Grund gefunden, warum ein Stärke-Pulver in ein Creme-Deo eingearbeitet werden sollte. Es macht das Deo eher krümelig und bietet den Bakterien möglicherweise sogar einen Nährboden. Daher ist dieses Deo ohne Stärkepulver.

Mit dem Deo cremt man sich nach dem Waschen unter den Armen ein.

Bei unter 20°C ist das Deo sehr fest, und ab 25°C ist es flüssig. Bei etwa 22°C hat es eine angenehme, cremige Konsistenz.

Viel Spaß beim Nachmachen und

Gutes Gelingen!


Produkttipps



Text im Video (Transscript)

So macht man ein Deo aus Kokosöl und Natron.
Ich zeige, wie es geht.

Man braucht:
40 g Kokosöl
3 - 10 g Natron
10 Tr äth. Salbei-Öl
5 Tr äth. Zitronen-Öl

Ein paar Worte zu den Zutaten, und welche Aufgabe sie in dem Deo erfüllen.

Das Kokosöl wirkt desodorierend. Bei Menschen, die nur schwach schwitzen,
reicht Kokosöl alleine aus als Deo.
Kokosöl ist im Kokos-Natron-Deo also nicht nur eine Cremebasis,
sondern ein wichtiger Wirkstoff gegen Schweißgeruch.

Natron ist die wirksamste Zutat dieses Deos.
Bei Natron handelt es sich um ein körniges weißes Pulver,
das man in Supermärkten unter anderen unter dem Namen Kaisernatron erhält.
Dieses Natron ist etwas anderes als das in Deutschland übliche Backpulver.
Es kann also nicht durch normales Backpulver ersetzt werden.
Dass manche Leute in Deutschland Backpulver anstelle von Natron verwenden,
liegt an einem Übersetzungsfehler vom Englischen ins Deutsche.
Natron ist relativ stark alkalisch, also basisch.
Schon in geringer Menge wirkt es gegen die Bakterien,
die unter den Armen den Schweißgeruch hervorrufen.
In höherer Dosis wirkt Natron hautreizend.
Bei empfindlicher Haut empfehle ich daher, nur 3 g Natron für dieses Deo zu verwenden.
Nur Menschen mit robuster Haut und extrem starkem Schweißgeruch brauchen größere Natronmengen,
auch wenn in vielen Rezepten im Internet ein anderer Eindruck erweckt wird.

Salbei wirkt leicht schweißhemmend und antibakteriell.
Das ätherische Salbeiöl wirkt also gegen übermäßiges Schwitzen
und bekämpft die Bakterien unter den Armen.

Das ätherische Zitronenöl ist die einzige Zutat dieses Rezeptes,
die für die Deowirkung nicht unbedingt nötig ist.
Es wirkt aber entzündungshemmend und kann daher Hautreizungen vorbeugen.
Außerdem ist sein Duft erfrischend und ergänzt sich sehr gut mit dem Salbei-Duft.

Manch einer wird in diesem Rezept ein Stärke-Pulver wie Speisestärke oder Pfeilwurzelmehl vermissen.
Bei meinen Recherchen habe ich jedoch keinen vernünftigen Grund gefunden,
warum ein Stärke-Pulver in ein Creme-Deo eingearbeitet werden sollte.
Es macht das Deo eher krümelig und bietet den Bakterien möglicherweise sogar einen Nährboden.
Daher ist dieses Deo ohne Stärkepulver.

Die Zutatenliste findet Ihr auch in der Infobox und auf meiner Webseite naturkosmetik-selbstgemacht.de.

Zuerst schmelze ich das Kokosöl.
Weil Kokosöl schon bei 25 Grad schmilzt, stelle ich es einfach in ein Wasserbad mit warmem Wasser.

Während das Kokosöl schmilzt, bereite ich das Natron vor.

Leider ist das handelsübliche Natron aus dem Supermarkt recht grob.
Das daraus hergestellte Deo wird also ziemlich körnig, was zur Hautreizung beiträgt.
Am besten ist es daher, das Natron zu mörsern, bis es ein feines Pulver wird.
Dazu nimmt man immer nur ganz kleine Mengen, die sind schnell fein gemörsert.
Nach und nach kann man so die benötigte Natronmenge zu Pulver verarbeiten.
So fein ist das Natron weniger hautreizend und lässt sich außerdem leichter in das Kokosöl einarbeiten.

Inzwischen ist das Kokosöl geschmolzen.
Jetzt gebe ich das pulverisierte Natron zum Kokosöl und rühre gut um.
Dann tropfe ich die ätherischen Öle in die Mischung.

Damit das Abkühlen der Mischung schneller geht, stelle ich sie in ein kaltes Wasserbad.

Das Natron setzt sich am Boden ab, solange das Kokosöl flüssig ist.
Daher rühre ich ab und zu um, bis das Kokosöl fest wird.
Dann setzt sich das Natron nicht mehr ab.

Mit dem Deo cremt man sich nach dem Waschen unter den Armen ein.

Nun fülle ich das Deo in eine Salbendose.
Bei unter 20°C ist das Deo sehr fest, und ab 25°C ist es flüssig.
Bei etwa 22°C hat es eine angenehme, cremige Konsistenz.

Nun noch beschriften und das Deo ist fertig.

Viel Spaß beim Nachmachen und
Gutes Gelingen!







Disclaimer: Frage Deinen Arzt oder Apotheker
Der Besuch dieser Seite kann nicht den Besuch beim Arzt ersetzen.
Ziehe bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Deinen Arzt zu Rate.


  


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