Video: Pflanzensuche am Ende der Welt


  

Zistrose In diesem Video zeige ich, wie ich am Ende der Welt in Portugal nach Pflanzen suche.

Dauer: 7 Min 38 Sek


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Ich reise nach Portugal, an die Algarve-Küste.

In Portugal will ich das Meer genießen und die Pflanzenwelt kennenlernen.

Nach ein paar Tagen mache ich einen Ausflug zum Cabo de Sao Vicente, dem südwestlichsten Zipfel von Kontinental-Europa, mit einem großen Leuchtturm. Hier ist das Ende der Welt, bzw. Europas. Am anderen Ende des Meeres liegt Amerika, und darum gibt es hier auch die letzte Bratwurst vor Amerika.

An Fuße der Klippen sieht man eine tolle Brandung. Die Klippen sind hier etwa 70 Meter hoch.

Dann marschiere ich los, ein Stückchen an der Küstenstraße entlang, um mir die Pflanzen anzusehen.

Ich finde:

  • Zistrose
  • Knorpelmöhre
  • Strandstern
  • Phönizischer Wacholder
  • Portugiesischer Tragant
  • Stechende Grasnelke
  • Esparsette
  • Löwenmaul
  • Meerfenchel
  • Rutenkraut
  • Backenklee
  • Roter Wundklee
  • Thymus Camphoratus
  • Kleinblättrige Lupine

Gerne hätte ich mir noch die Pflanzen im portugiesischen Hinterland angesehen, aber viel zu bald geht es wieder nach Hause.



Text im Video (Transscript)

Ich reise nach Portugal, an die Algarve-Küste.

Zuerst geht es mit dem Zug zum Kölner Flughafen.
Mit dem Flugzeug fliege ich dann nach Portugal.

In Portugal will ich das Meer genießen und die Pflanzenwelt kennenlernen.

Schon auf dem Flug kann ich tolle Landschaften sehen.
Die Nordküste Spaniens, schneebedeckte Berge, grüne Hügel
und die Lagunenlandschaft von Faro, wo das Flugzeug schließlich landet.

Per Auto geht es nach Lagos, wo es herrliche Strände gibt.
Ich komme gerade noch rechtzeitig kurz nach Sonnenuntergang an den Strand.

Strandstern
Am nächsten Tag sehe ich freundliche gelbe Blumen, die direkt im Sand wachsen.
Ihr Name Strandstern passt sehr gut zu ihnen.
In den Blütenkelchen sammelt sich sogar der Sand vom Strand.

Agave
Oben auf den Klippen wachsen riesige Agaven.
Agaven kommen eigentlich aus Südamerika, aber sie wachsen im Mittelmeerraum häufig verwildert.

In Lagos gibt es auch tolle kleine Buchten mit bizarren Felsen.

Nach ein paar Tagen mache ich einen Ausflug zum Cabo de Sao Vicente,
dem südwestlichsten Zipfel von Kontinental-Europa, mit einem großen Leuchtturm.
Hier ist das Ende der Welt, bzw. Europas.
Am anderen Ende des Meeres liegt Amerika, und darum gibt es hier auch die letzte Bratwurst vor Amerika.

An Fuße der Klippen sieht man eine tolle Brandung.
Die Klippen sind hier etwa 70 Meter hoch.

Dann marschiere ich los, ein Stückchen an der Küstenstraße entlang, um mir die Pflanzen anzusehen.
Die Gegend hier ist eine baumlose Ebene.
Bei der Bestimmung der hiesigen Pflanzen bin ich leider keine Expertin.
Die meisten Pflanzennamen habe ich mir aus einem Bestimmungsbuch herausgesucht.
Aber einige Pflanzen kenne ich auch persönlich.

Zistrose
Besonders auffällig ist die Zistrose. Hier an der Küste sehe ich vor allem eine weiß blühende Art.
Sie hat große, weiße Blüten, deren Blütenblätter immer zerknittert aussehen.
Manche Zistrosen-Arten sind wertvolle Heilpflanzen, die bei Erkältung und Husten helfen.
An anderen Stellen der Algarve wachsen auch rosafarbene Zistrosen, aber nicht hier am Kap.
Hier entdecke ich noch ganz kleine Zistrosen mit gelben Blüten.
Vorherrschend sind aber die großen weißblühenden Zistrosen.

Die ganze Landschaft hier sieht aus wie ein Steingarten - und zwar ein natürlich gewachsener.

Knorpelmöhre
An einigen Stellen wächst ein großer weißer Doldenblütler.
Mein Bestimmungsbuch sagt, es ist eine Knorpelmöhre.

Strandstern
Den Strandstern treffe ich hier auch überall an.

Immer wieder lasse ich den Blick über diesen gigantischen Steingarten schweifen.

Phönizischer Wacholder
Die häufigste Pflanze hier ist der Phönizischer Wacholder.
Er bildet die grüne Grundlage der Vegetation.
Die braunen Beeren duften leider nicht, anders als die Beeren des normalen Wacholders, die ich sehr gerne rieche.

Weiter gehts entlang der Straße.

Portugiesischer Tragant
Ein interessant aussehendes Hülsenfrucht-Gewächs ist der Portugiesische Tragant.
Er hat hübsche, weißliche Blüten und dicke Fruchthülsen.

Stechende Grasnelke
Auch die Stechende Grasnelke sehe ich immer wieder.

Esparsette
An einer Stelle sehe ich hübsche rote Blüten, die an Esparsetten erinnern.
Aber leider finde ich sie nicht im Bestimmungsbuch.

Löwenmaul
Besonders schön ist das dunkelrosa Löwenmaul.
An einigen Stellen tritt es in Gruppen auf und bringt rote Tupfer in die grünliche Landschaft.

Meerfenchel
Dann sehe ich gelb blühende Doldenblütler, die ähnlich aussehen wie Meerfenchel.
Aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob es wirklich Meerfenchel ist.

Rutenkraut
Das Rutenkraut ragt über die anderen Pflanzen hinaus.
Dieser Doldenblütler wird etwa 2 Meter hoch
und ist daher eine besonders auffällige Pflanze.
Das Rutenkraut habe ich schon in Gran Canaria kennengelernt.

An manchen Stellen bilden die Klippen Buchten, zum Teil sogar mit kleinen Stränden.
Dieser kleine Strand scheint jedoch unerreichbar.

Backenklee
Ein weiß blühender Hülsenfrüchtler müsste laut Bestimmungsbuch ein Backenklee sein.
Ein lustiger Name, finde ich.

Roter Wundklee
Der Rote Wundklee sieht dem normalen, gelben Wundklee sehr ähnlich.
Nur die Blütenfarbe ist unterschiedlich.

Kurz vor dem Ort Sagres ist ein herrlicher Strand für Surfer.

Thymus Camphoratus
Hier wächst der Thymus Camphoratus, eine kleine Thymian-Art,
die im Süden Portugals verbreitet ist, also genau hier.
Die purpurnen Blütenpolster gefallen mir ausgesprochen gut.

Dann geht es wieder Richtung Lagos.
An einen kleinen Strand mit tollen Felsen mache ich kurz Halt.

Kleinblättrige Lupine
Hier wächst die Kleinblättrige Lupine, die ich rund um Lagos ziemlich oft angetroffen habe.
In Portugal werden eingelegte Lupinensamen wie Bohnen gegessen.
Aber dazu werden andere Lupinenarten genommen, denn viele wilde Lupinenarten enthalten Gifte.

Gerne hätte ich mir noch die Pflanzen im portugiesischen Hinterland angesehen,
aber viel zu bald geht es wieder nach Hause.

Beim Landeanflug sehe ich nicht nur die Umgebung von Köln, sondern sogar den Kölner Dom.
Dann ist meine Reise nach Portugal zu Ende.


Siehe auch:

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