Antivirale Heilpflanzen

  

Sonnenhut

Antibiotika helfen nicht gegen Viren, sondern nur gegen Bakterien.

Daher kann man bei Viruserkrankungen meist nur die Symptome behandeln und lindern und abwarten, bis die körpereigenen Abwehrkräfte ihre Arbeit verrichten, um die Krankheit auszuheilen. Für einige Viren gibt es gezielte antivirale Medikamente, doch diese haben häufig schwere Nebenwirkungen.

Es gibt auch einige Heilpflanzen, die antivirale Fähigkeiten haben. Man spricht auch vom Virostatikum, wenn ein Mittel Viren bekämpft. Das bedeutet nicht, dass alle Viren von diesen Kräutern in Windeseile abgetötet werden. Es ist eher so, dass die Vermehrung der Viren abgebremst wird, sodass das Immunsystem seine Arbeit leichter erledigen kann.

Wichtig: Damit die Heilpflanzen auch ihre volle Wirkung entfalten können, gibt es einige Dinge zu beachten, z.B. ausreichend Vitamine und Mineralien, Vermeidung hoher Virenlast (Hygiene). Auf diese wichtigen Punkte gehe ich in einem extra Kapitel ein:

Hier beschreibe ich einige wichtige antivirale Heilpflanzen:


Ban Zhi Lian

Ban Zhi Lian

Ban Zhi Lian gehört zu den Helmkräutern, von denen mehrere Arten kraftvolle Heilpflanzen sind. Sie werden in China und Russland sehr geschätzt. Die Helmkräuter wirken antiviral, antibiotisch und sogar tumorhemmend. Mit ihrer virushemmenden Fähigkeit werden sie vor allem gegen Rachenentzündungen und Heiserkeit eingesetzt.

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Bartflechte

Bartflechte

Die Bartflechte ist eine ganze Gattung von verschiedenen Flechtenarten, von denen die meisten antivirale Fähigkeiten haben. Bartflechten wirken außerdem antibakteriell, antiparasitisch, fungizid (pilzhemmend), immunstimulierend und krebshemmend. Ihre größte Stärke als pflanzliches Virostatikum ist die äußerliche Behandlung von resistenten und nicht-resistenten Infektionen, z.B. infizierte Wunden (als Wundpulver aufgetragen), vaginale Entzündungen (als Dusch-Spülung), Hautinfektionen durch Pilze (als Pulver, Tinktur oder Creme). Die Bartflechte hilft auch gegen Infektionen der Atemwege, auch wenn sie durch resistente Keime verursacht wurden. Dazu nimmt man eine Tinktur ein oder inhaltiert mit einer Tinktur.

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Bergamotte

Bergamotte

Die Bergamotte ist eine Zitrusfrucht, die vor allem wegen ihrer starken ätherischen Öle geschätzt wird. Die ätherischen Öle der Bergamotte wirken antiviral, antiseptisch und stärkend. Man kann mit der Bergamotte inhalieren oder man kann Öle oder Cremes damit anreichern, um Hautentzündungen damit zu behandeln.

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Eukalyptus

Eukalyptus

Der Eukalyptus hat starke antivirale und antibiotische Fähigkeiten. Er eignet sich besonders gut, um Infektionen der Atemwege zu behandeln, z.B. Bronchitis. Man kann das ätherische Eukalyptus-Öl inhalieren oder als Kapsel einnehmen. Dann wird das ätherische Öl über die Lungen ausgeatmet und kann währenddessen wirken. Äußerlich kann man Eukalyptus-Tee zur Waschung von Wunden oder als Umschläge anwenden.

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Färberwaid

Färberwaid

Färberwaid wirkt gegen Viren, Bakterien, Pilze und sogar gegen Tumore. Er hat also umfassende vriostatische und antibiotische Fähigkeiten. Einen Tee aus Färberwaid kann man innerlich gegen verschiedene Infektionskrankheiten anwenden, vor allem bei Infektionen der Atemwege. Äußerlich angewendet hilft Färberwaid gegen Hautentzündungen, z.B. Schuppenflechte und Geschwüre.

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Johanniskraut

Johanniskraut

Johanniskraut ist bekannt für seine antidepressive Wirkung, aber es kann noch viel mehr. Unter anderem wirkt es antiviral und auch antibakeriell, entzündungshemmend, schmerzstillend und schleimlösend. Man kann Johanniskraut gegen Erkältungen einsetzen und auch gegen Magen-Darm-Beschwerden und Blasenentzündungen.

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Melisse

Melisse

Melisse wirkt nicht nur beruhigend, sondern auch virostatisch. Besonders bekannt ist die Melisse für ihre Wirkung gegen Herpes-Viren. Das ätherische Öle kann in Form von Cremes auf Herpes-Bläschen aufgetragen werden, damit sie schneller abheilen.

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Neem

Neem

Der indische Neem-Baum wird vor allem zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Er hilft aber auch gegen Viren, Bakterien und Pilze. Bei Erkältungen, Darmentzündungen und Harnwegsinfekten kann man einen Tee aus den Neemblättern trinken.

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Sonnenhut

Sonnenhut

Der Sonnenhut ist hierzulande die beliebteste Heilpflanze, um das Immunsystem zu stärken. Vielen ist er unter dem wissenschaftlichen Namen Echinacea bekannt. Sonnenhut wirkt einerseits antiviral und antibakteriell, andererseits stärkt es das Immunsystem. Letztere Fähigkeit macht den Sonnenhut auch wertvoll bei der Behandlung von Infektionen mit resistenten Keimen.

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Teebaum

Teebaum

Der australische Teebaum wird sehr wegen seiner antiviralen und antibiotischen Fähigkeiten geschätzt. Vor allem wird das ätherische Öl zur äußerlichen Anwendung verwendet, beispielsweise bei Hautentzündungen. Man kann auch mit verdünntem Teebaumöl inhalieren, um Erkrankungen der Atemwege zu behandeln.

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Thymian

Thymian

Thymian kennt man vor allem als mediterranes Gewürz. Er ist aber auch eine sehr vielseitige Heilpflanze, die unter anderem starke antivirale Fähigkeiten hat. Man kann Thymian zur Behandlung von Atemwegserkrankungen verwenden und auch für Probleme des Verdauungsapparates.

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Tragant / Astragalus

Tragant

Der Tragant ist eine ostasiatische Pflanze mit ausgeprägten Heilkräften. Er ist auch unter dem Namen Astragalus bekannt. Neben antiviralen Heilwirkungen, wirkt der Tragant auch antibiotisch, und er stärkt das Immunsystem. Indem er das Immunsystem stärkt, kann der Tragant auch bei der Behandlung von resistenten Keimen helfen.

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Umckaloabo

Umckaloabo

Umckaloabo ist bekannt geworden für seine Fähigkeiten bei der Behandlung von Bronchitis. Aber die Wurzel dieser südafrikanischen Heilpflanze kann noch mehr, beispielsweise Erkrankungen der Verdauungsorgane behandeln. Umckaloabo hat ausgeprägte antivirale und antibiotische Fähigkeiten. Außerdem stärkt Umckaloabo das Immunsystem.

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Wacholder

Wacholder

Dem Wacholder wird nachgesagt, dass er eine ganze Hausapotheke darstellt. Man kann mit ihm sehr viele alltägliche Erkrankungen erfolgreich behandeln. Unter anderem wirkt Wacholder antiviral, antibiotisch und pilzhemmend. Er hilft beispielsweise gegen Erkältungen und hartnäckige Blasenentzündungen.

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Zistrose

Zistrose

Die Zistrose ist eine Heilpflanze aus dem Mittelmeerraum mit zahlreichen Heilwirkungen, die sie schon seit dem Altertum unter Beweis stellt. Inzwischen ist die Zistrose auch in Mitteleuropa sehr beliebt geworden, vor allem, weil sie bei Infektionen der Atemwege helfen kann. Die Zistrose wirkt antiviral, antibakteriell und fungizid (pilzhemmend). Außerdem soll sie das Immunsystem stärken.

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Zweizahn

Zweizahn

Zweizahn ist eine Pflanzengattung mit zahlreichen Arten, von denen die meisten ein heilkräftige Wirkung haben. Die unscheinbare Pflanze hat antivirale Wirkung, auch gegen resistente Keime. Außerdem stärkt sie das Immunsystem und wirkt antibiotisch und pilzhemmend.

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