Holunderblüten-Brotaufstrich

  

Dieser leckere Brotaufstrich mit Holunderblüten ist inspiriert vom traditionellen "Löwenzahn-Honig". Er enthält sehr viel Zucker und ist sozusagen ein angedickter Sirup, der sich eignet, um ihn aufs Brot zu streichen.

Bei diesem Rezept geht es weniger um Gesundheit sondern mehr um ein schmackhaftes, selbstgekochtes Essen. Es macht auch viel Freude, sich so einen Honigersatz selber zu kochen.


Zutaten

  • 5 - 7 Holunderblüten-Dolden
  • 600 ml Wasser
  • 500 g Zucker
  • 5 g Vitamin C oder Zitronensäure
  • 1 Bio-Zitrone

Der Brotaufstrich schmeckt mit diesen Zutaten ziemlich zitronig. Wer will, kann auch nur eine halbe Zitrone verwenden; dann schmeckt es weniger zitronig. Das Holunder-Aroma ist nur schwach ausgeprägt, wegen der langen Kochzeit. Wenn man mehr Holunder-Aroma will, kann man mehr Holunderblüten verwenden.


Video

In diesem Video zeige ich, wie man Holunderblüten-Brotaufstrich selber machen kann.

Dauer: 14:15


Bei Youtube anschauen


Anleitung

  1. Gib zuerst den Zucker in einen kleinen Topf.
  2. Gieß dann das Wasser dazu.
  3. Nun gründlich umrühren.
  4. Stell jetzt den Topf auf den Herd und lass die Flüssigkeit aufkochen.
  5. In der Zwischenzeit kann man die Holunderblüten vorbereiten.
  6. Schüttel zuerst eventuelle Schmutzteile oder kleine Insekten ab.
  7. Zupf dann die kleinen Minidolden ab, sodass man möglichst wenig von den grünen Stengeln verwendet.
  8. Wenn das Wasser aufgekocht ist, kann man es vom Herd nehmen.
  9. Einmal gut umrühren, damit sich der Zucker auflöst.
  10. Gib dann das Vitamin C bzw. die Zitronensäure dazu. Dadurch wird verhindert, dass die Flüssigkeit über Nacht anfängt zu gären.
  11. Dann wird die Schale der gründlich gewaschenen Zitrone abgerieben und zur Flüssigkeit dazugegeben.
  12. Schneide als nächstes die Zitrone in Stücke und gib sie zur Flüssigkeit.
  13. Gib die Holunderblüten zur Mischung.
  14. Alles einmal gründlich umrühren, damit die Holunderblüten untergehen.
  15. Leg dann einen Deckel auf den Topf.
  16. Lass die Mischung über Nacht ziehen.
  17. Am nächsten Tag kann die Mischung durch ein Sieb gegossen werden.
  18. Nun wird die Flüssigkeit auf den Herd gestellt und zum Kochen gebracht.
  19. Stell den Herd auf kleine Stufe, wenn die Flüssigkeit kocht.
  20. Die Flüssigkeit soll fortan nur sanft köcheln.
  21. So lässt man die Flüssigkeit lange kochen.
  22. Erfahrungsgemäß dauert es 1 bis 2 Stunden, je nach Hitze.
  23. Eine genaue Zeitangabe ist nicht möglich, weil jeder Herd anders ist.
  24. Zwischendrin sollte man immer mal wieder umrühren.
  25. Die Flüssigkeit soll jetzt einkochen, bis sie andickt und als Brotaufstrich geeignet ist.
  26. Nach einer Stunde Kochzeit sieht die Mischung bei mir schon deutlich dunkler aus. Es ist auch weniger geworden, weil das Wasser verkocht.
  27. Jetzt sollte man die erste Gelierprobe machen.
  28. Dazu gibt man eine kleine Menge der Mischung auf einen kalten Teller.
  29. Diese Probe lässt man etwas abkühlen.
  30. Dadurch kann man in etwa beurteilen, wie fest der Brotaufstrich inzwischen ist.
  31. Normalerweise ist der Aufstrich bei der ersten Gelierprobe noch nicht fest genug.
  32. Dann lässt man die Mischung einfach noch eine Weile köcheln.
  33. Ab jetzt sollte man in der Nähe bleiben und den Kochvorgang überwachen. Denn am Ende geht es oft ziemlich schnell.
  34. Ein paar Gelierproben und einige Minuten später fühlt sich die Gelierprobe an wie ein zu flüssiger Honig.
  35. Dann ist der Brotaufstrich fertig, denn in der Gelierproben-Wartezeit ist er ja noch fester geworden.
  36. Nun kann man den Brotaufstrich vom Herd nehmen.
  37. Bevor ich den Brotaufstrich in Gläser abfülle, lasse ich ihn erst mal ein paar Minuten abkühlen.
  38. Dann kann man den Brotaufstrich in hitzefeste Marmeladengläser füllen.
  39. Nun noch verschließen und dann abkühlen lassen.
  40. Wenn der Brotaufstrich abgekühlt ist, kann man die Gläser bschriften.
  41. Der Brotaufstrich hat eine ähnliche Konsistenz wie flüssiger Honig.
  42. Man kann ihn auf Brot streichen und genießen.
  43. Der Brotaufstrich hält sich ungekühlt etwa ein Jahr lang.
  44. Guten Appetit!

Fotoanleitung

Gib zuerst den Zucker in einen kleinen Topf.


Gieß dann das Wasser dazu.


Nun gründlich umrühren.


Stell jetzt den Topf auf den Herd und lass die Flüssigkeit aufkochen.


In der Zwischenzeit kann man die Holunderblüten vorbereiten.

Schüttel zuerst eventuelle Schmutzteile oder kleine Insekten ab.


Zupf dann die kleinen Minidolden ab, sodass man möglichst wenig von den grünen Stengeln verwendet.


Wenn das Wasser aufgekocht ist, kann man es vom Herd nehmen.

Einmal gut umrühren, damit sich der Zucker auflöst.


Gib dann das Vitamin C bzw. die Zitronensäure dazu. Dadurch wird verhindert, dass die Flüssigkeit über Nacht anfängt zu gären.


Dann wird die Schale der gründlich gewaschenen Zitrone abgerieben und zur Flüssigkeit dazugegeben.


Schneide als nächstes die Zitrone in Stücke und gib sie zur Flüssigkeit.


Gib die Holunderblüten zur Mischung.


Alles einmal gründlich umrühren, damit die Holunderblüten untergehen.


Leg dann einen Deckel auf den Topf.

Lass die Mischung über Nacht ziehen.


Am nächsten Tag kann die Mischung durch ein Sieb gegossen werden.


Nun wird die Flüssigkeit auf den Herd gestellt und zum Kochen gebracht.


Stell den Herd auf kleine Stufe, wenn die Flüssigkeit kocht. Die Flüssigkeit soll fortan nur sanft köcheln.

So lässt man die Flüssigkeit lange kochen. Erfahrungsgemäß dauert es 1 bis 2 Stunden, je nach Hitze. Eine genaue Zeitangabe ist nicht möglich, weil jeder Herd anders ist.

Zwischendrin sollte man immer mal wieder umrühren.

Die Flüssigkeit soll jetzt einkochen, bis sie andickt und als Brotaufstrich geeignet ist.


Nach einer Stunde Kochzeit sieht die Mischung bei mir schon deutlich dunkler aus. Es ist auch weniger geworden, weil das Wasser verkocht.


Jetzt sollte man die erste Gelierprobe machen. Dazu gibt man eine kleine Menge der Mischung auf einen kalten Teller.

Diese Probe lässt man etwas abkühlen.

Dadurch kann man in etwa beurteilen, wie fest der Brotaufstrich inzwischen ist.


Normalerweise ist der Aufstrich bei der ersten Gelierprobe noch nicht fest genug.

Dann lässt man die Mischung einfach noch eine Weile köcheln.

Ab jetzt sollte man in der Nähe bleiben und den Kochvorgang überwachen. Denn am Ende geht es oft ziemlich schnell.


Ein paar Gelierproben und einige Minuten später fühlt sich die Gelierprobe an wie ein zu flüssiger Honig.

Dann ist der Brotaufstrich fertig, denn in der Gelierproben-Wartezeit ist er ja noch fester geworden.

Nun kann man den Brotaufstrich vom Herd nehmen.


Bevor ich den Brotaufstrich in Gläser abfülle, lasse ich ihn erst mal ein paar Minuten abkühlen.


Dann kann man den Brotaufstrich in hitzefeste Marmeladengläser füllen.


Nun noch verschließen und dann abkühlen lassen.


Wenn der Brotaufstrich abgekühlt ist, kann man die Gläser bschriften.


Der Brotaufstrich hat eine ähnliche Konsistenz wie flüssiger Honig.


Man kann ihn auf Brot streichen und genießen.

Der Brotaufstrich hält sich ungekühlt etwa ein Jahr lang.

Guten Appetit!